Donnerstag, 17. Dezember 2015

A very Merry Irish Christmas

Nichts ist gemütlicher als bei Kerzenlicht und Kugelglanz gemeinsam zu feiern. 
Weihnachten in Irland ist fröhlich und wird ein bisschen anders gefeiert als in Deutschland: Der Weihnachtsmann kommt über Nacht, die Bescherung findet am Weihnachtsmogren statt, und am Weihnachtstag isst man Truthahn. 
Irland verwandelt sich in dieser Zeit in ein grosses vorweihnachtliches Weihnachtsparadies, geniesse mit mir: «A very Merry Irish Christmas»!

WILLKOMMEN IM WEIHNACHTSWUNDERLAND
Weihnachten hat vor allem mit Sehnsucht zu tun, eben ein Wunderland, das hauptsächlich in der Fantasie existiert. Und wie bei allen schönen Dingen im Leben versucht man, Augenblicke davon zu erhaschen.

FRÖHLICH STATT BESINNLICH
Das Schönste an Weihnachten ist, dass es ein wirklich fröhliches Fest ist, eher eine riesengrosse Party anstelle des besinnlichen Feierns wie ursprünglich in Deutschland. Man geht aus, man tanzt – und trinkt.
Da die Bescherung am Morgen stattfindet und das grosse Weihnachtsessen am Tag, ist der Heiligabend nicht besonders heilig, und die Weihnachtslieder liebt man dann auch besonders in Pop- oder Jazzversion.

CHRISTMAS PUDDING
Der Weihnachtspudding ist das traditionelle Dessert am Weihnachtstag und wird lange im Voraus gemacht.
Gemischt aus tausend Zutaten mit vielen Dörrfrüchten und Nüssen, wird er langsam mit Alkohol wie Brandy oder Whisky getränkt. Weihnachtspudding wurde früher unter dem Bett oder im Schrank gelagert und immer wieder neu getränkt. Man kocht sie langsam im Wasserbad. Im Pudding sind kleine Symbole versteckt, die dann dem jeweiligen, der sie im Kuchen gesteckt hat, Glück, Geld oder Liebe bringen soll.


SO KAM DER WEIHNACHTSBAUM NACH IRLAND/ENGLAND
Wer denkt, der Baum gehöre schon immer ins englische Wohnzimmer, täuscht sich.
Denn er zog erst mit Königin Viktorias deutschem Ehemann Prince Albert so richtig ein. Er war es auch,
der Weihnachten in England eine wichtigere Bedeutung gab und es zum Familienfest machte.


LICHTERGLANZ AN DEN HIGH STREETS
Die Weihnachtsbeleuchtung spielt in Irland eine wichtige Rolle.
Oft wird das Weihnachtslied «On the first day of Christmas my true love send to me…» inszeniert.
Ein Lied, an dem jeden Tag bis zum 12. Tag neue Geschenke addiert werden.


MINCE PIES
Die kleinen, gefüllten Küchlein sind in Irland/England etwa so wichtig wie in Deutschland die Mailänder und Zimtsterne. Am besten schmecken sie warm mit Rahm oder Brandybutter.


ANSTOSSEN MIT SANTA
Etwas, das in Irland zur Weihnachtszeit gehört, sind die lustigen roten Santa-Claus-Kappen,
die man sich vor allem für den abendlichen Umtrunk im Pub aufsetzt. Dieses gemeinsame Trinken im Pub ist in Irland/England das, was in Deutschland als Weihnachtsessen mit der Firma ist. Und so sieht es denn allabendlich aus: Geschäftsleute stehen in den Pubs mit einem Pint und viel feuchtfröhlicher Stimmung.



DER TRADITIONELLE TRUTHAHN ALS WEIHNACHTSESSEN
Der Truthahn ist in Irland/England das Weihnachtsessen schlechthin. Man bereitet ihn
am frühen Morgen zu und geniesst ihn zum späten Lunch – der sich Christmasdinner nennt.



So Ihr Lieben, dies ist mein letzter Blog-Eintrag in diesem Jahr, damit es im nächsten Jahr wieder mit frischen Kräften weitergehen kann. 
So bleibt mir nur ohne viele Worte:  Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein glückliches Neues Jahr in Gesundheit und Frieden zu wünschen! 
Geniesst alle ein wunderbares Essen und last einfach mal drei Tagelang die Seele baumeln.

Happy Christmas, Eure Bea

Sonntag, 13. Dezember 2015

Glutenfreier Wurst Zopf

Dieses Rezept ist eine Mischung zwischen einer Wurstrolle und Fleischtorte. Wurstbrät und gekochte Eier werden in einem glutenfreien Butter-Blätterteig ummantelt und gebacken.
Dies ist ein klassisches britisches Gericht und wird mit einem Salat oder Gemüse serviert.

Wurst Zopf

Zubereitung: 20 Min.
Zutaten für 4 Personen

Zutaten
450 g 97% Wurstbrät
1 EL Sonnenblumenöl
1 Zwiebel, geschält und gewürfelt
2 TL getrockneter Thymian
2 TL Petersilie
Paprikapulver
1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt
500g glutenfreier Fertig Blätterteig
2 hart gekochte Eier, in Scheiben geschnitten
1 Ei geschlagen

  • Den Backofen auf 200°C / Gas Stufe 6 vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Das Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, bis sie weich sind. Danach in eine Schüssel geben. Das Wurstbrät dazu fügen und mit Paprikapulver und Kräuter würzen und abschmecken.
  • Den Blätterteig ausrollen, die geschnittenen Eierscheiben in einer langen Linie in der Mitte des Gebäcks drauflegen. Darauf die Wurstmischung verteilen.
  • Nun mit einem scharfen Messer vom äußeren Rand 2,5cm große Streifen schneiden. Die Streifen mit geschlagenem Ei bestreichen.
  • Beginnend an der Spitze des Gebäcks die Streifen über das Wurstbrät legen. Dann die rechte obere Streifen darauf legen. Den ganzen Zopf mit geschlagenem Ei bestreichen. Den Zopf auf das vorbereitete Backblech legen und in der Mitte des vorgeheizten Ofen für 20 Minuten backen. Die Ofentemperatur auf 140°C / / Gas Mark 1 zurück drehen und für weitere 20 Minuten backen. Warm oder kalt servieren.
Tip:
Auf der Suche nach glutenfreien Blätterteig? Genius Foods machen hervorragende  glutenfreien fertigen Blätterteig Blöcke, die es im Asda (Nordirland) zu kaufen gibt; Preis 2,49 £ für 400g (14 Unzen). 

Montag, 30. November 2015

Indische Canapes - Gobi Paneer - Blumenkohl-Käse Krapfen (glutenfrei)


Eine vegetarische Reise nach Indien, statt Fleisch findet sich in ganz Indien die beliebten Mini-Frikadellen eine würzige Mischung aus Blumenkohl und Paneer-Käse. Wie für den Süden Indiens typisch gibt es dazu eine Sause auf Joghurtbasis. Blumenkohl wird in Indien Gobi genannt und wird als eines der besten Gemüse betrachtet. Das Gemüse kann in verschiedenen Formen wie Gobi paratha, aloo Gobi Gobi und Paneer zubereitet werden. 
Dieses Rezept ist recht einfach zu machen und ist sehr schmackhaft. Serviere ein Joghurt Dip dazu und Du bleibst gesund und fit ;)
Viel Spaß beim nachkochen!! Und Bitte verzeiht mir die schlechte Bildqualität! Eure Bea 

Blumenkohl-Käse Krapfen

Macht 20 Krapfen

Zutaten:
200g Blumenkohlröschen
1 tsp Kümmel oder Kümmelpulver
225 g Packung von Paneer Käse (Indischen Frischkäse)
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
2 Knoblauchzehen, geschält und in dünne Scheiben schneiden
1 TL geriebener frischer Ingwer
2 große Eier
2 EL Kichererbsenmehl
Sonnenblumen- oder Reiskleieöl, zum Braten

  • Den Backofen auf 240°C/220°C Umluft/Gas 9. vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Die Blumenkohlröschen in einen Bräter geben und zusammen etwas Öl und dem Kreuzkümmel Braten für etwa 15 Minuten. 
  • Alle große Blumenkohlröschen zerkleonern,dann den Kohl und Kümmel in eine große Schüssel geben und mit dem Paneer-Käse, Zitronenschale, Knoblauch, Ingwer, Eier und Kichererbsenmehl mischen.
  • Ein Esslöffel der Mischung entnehmen und mit den Händen in kleine Pasteten formen. 
  • Öl in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Krapfen auf jeder Seite für 2-3 Minuten braten, bis sie goldbraun sind: auf Küchenpapier abtropfen. 
  • Die fertigen Krapfen im vorgeheizten Backofen warm halten, bis alle Krapfen fertig gebraten sind.

Sonntag, 29. November 2015

Glutenfreie Weihnachtsplätzchen aus der eigenen Küche


Keine Adventszeit ohne Plätzchen. Der Duft von Vanille, Butter und Zimt gehört ganz einfach 
in ein vorweihnachtliches Haus, ausserdem die selbstgebackenen schmecken am besten. Und keine Angst, 
auch ungeübte Backkünstler bringen ein paar feine glutenfreie Weihnachtsplätzchen zustande. 
Teig genau nach Rezept mischen und dann beginnt der Spass mit dem Ausstechen, Backen und Dekorieren. 
Du kannst die meisten Plätzchen mit Zuckerglasur bestreichen, diese färben und dekorieren, ganz nach eigenem Geschmack. 
Fülle die Weihnachtsplätzchen in eine hübsche Blechdosen und serviere sie Deinen Lieben oder verschenke sie als Selbstgebackenes Weihnachts-Geschenk. 

Hier findest Du vier einfache Plätzchen-Rezepte

NUSSPLÄTZCHEN MIT GLASUR
Nüsse sind besonders weihnachtlich, diese Plätzchen sind voll davon, Sie sind einfach zu machen und geben kleine Prachtstücke ab.


Zutaten:
2 Eiweiss
1 Prise Salz
200 g gemahlene Walnüsse
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g Zucker

Zutaten für die Glasur:
150 g Puderzucker
1 EL Wasser
2 TL Zitronensaft
Nüsse zum Dekorieren


Zubereitung:
  • Schlage das Eiweiss mit einer Prise Salz steif. Mische die gemahlenen Nüsse und den Zucker unter das Eiweiss und forme einen Teig. Rolle den Teig aus (ca. 1 Zentimeter dick) und lass ihn eine Stunde im Kühlschrank ruhen oder stell den ausgerollten Teig für 15 Minuten in das Gefrierfach, das macht das ausstechen leichte. 
  • Nun nehme ein Plätzchenausstecher deiner Wahl und steche die Plätzchen aus, lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backe die Plätzchen im vorgeheizten Backofen auf 180°C/160°C Umluft/Gas 4. für ca. 10-12 Minuten. Sobald Sie leicht braun werden, sind sie gut. Lass Sie auf dem Blech vollständig abkühlen.  


  • Für die Glasur den Puderzucker,  Zitronensaft und das Wasser zusammen glatt rühren. Mit einem Kuchenpinsel bestreichst Du die Oberseite der Plätzchen damit ein. Dekoriere sie mit Nüssen oder wie es Dir am liebsten ist. Die Glasur einige Stunden trocknen lassen.
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ITALIENISCHE MANDELPLÄTZCHEN 

Sie sind die Lieblingsplätzchen der Italiener und es gibt ganz verschiedene Sorten. 
Hier ist eine einfache Variante, die gut in die Weihnachtszeit passt.



Zutaten:
350 g geschälte Mandeln
je 1 Mandel pro Plätzchen für die Dekoration
130 g Zucker
ein paar tropfen Mandel-Extrakt
2 Eiweiss, Zimmertemperatur
1 Prise Salz
1/2 TL Vanilleextrakt


Zubereitung:
  • Backofen auf 180°C/160°C Umluft/Gas 4. Grad vorheizen. Die Mandeln mit der Hälfte des Zuckers in einer Küchenmaschine vermischen und zerhacken. 
  • Das Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen. Nun gebe die zweite Zuckerhälfte nach und nach zum geschlagenen Eiweiss und schlage dieses weiter bis es steif ist und sich Spitzen formen. Dann hebe sorgfältig die Mandelmischung darunter, nun das Vanilleextrakt dazu geben und kleine Bällchen formen.  Verteile die Bällchen mit genügend Abstand auf einem mit Backpapier belegten Backblech und drücke in jedes Bällchen eine Mandel. 
  • Backe die Mandelplätzchen ca. 25 Minuten, bis Sie goldbraun sind. Bestäube sie mit Puderzucker und lass sie auskühlen.
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MANDEL- KOKOS MAKRONEN  



Zutaten:
4 große Eiweiß
100 g Kristallzucker
1 Teelöffel Vanille-Extrakt
1/2 Teelöffel Mandelextrakt (optional)
400 g Kokosraspeln 
ca. 30 ganze Mandeln
50 g Schokolade


  • Den Backofen auf 160°C / 140°C Umluft / Gas 3. vorheizen. Zwei Backbleche mit Pergamentpapier oder Silikon-Backmatten auslegen. Verwende eine Ofenthermometer, um die Backofentemperatur zu testen. Der 160 Grad-Punkt muss präzise sein.
  • In einer großen Schüssel das Eiweiß, Zucker und Vanille auf mittlerer bis hoher Geschwindigkeit schaumig rühren - mindestens 2 Minuten. Danach die Kokosraspeln unterheben.
  • Mit Hilfe eines Eisportionierers formst Du aus der Masse einen großen Cookie und legst ihn auf das vorbereitete Backblech - mindestens 4cm voneinander Abstand halten. Auf jeden Cookie drückst du vorsichtig eine ganze Mandel.
  • Für ca. 20 Minuten leicht goldbraun backen. Achte darauf das Backblech zu drehen, andernfalls können einige Makronen an der Spitze verbrennen. 
  • Die Makronen vollständig auf dem Backblech abkühlen lassen. Dann die Schokolade über ein Wasserbad schmelzen und über die Makronen träufeln.  
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VANILLEKIPFEL 


Arbeitszeit: ca. 45 Min. 
Ruhezeit: ca. 12 St.
Zutaten
1 Vanilleschote
200 g Butter, Zimmerwarm
90 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb, von Eiern der Größe L
100 g Mandeln,gemahlen
280 g Mehl, glutenfreies
150 g Zucker

  • Unbedingt darauf achten, dass die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen wird!!!
  • Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Die weiche Butter, das Vanillemark, den Zucker, die Prise Salz und die Eigelb zu einem cremigen Teig verrühren.
  • Die gemahlenen Mandeln und das Mehl zugeben und alles zu einem festen Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und längs in vier bis fünf gleichgroße Stücke schneiden. Ca. 30 Minuten stehen lassen, damit er etwas wärmer wird. Er lässt sich so besser verarbeiten.
  • Die einzelnen Stück in dünne, gleichgroße Scheiben schneiden. Die einzelnen Stück in der Hand kurz weich kneten und dann zwischen den Händen rollen und anschließend zu Kipferln formen.
  • Den Ofen auf 190°C/170°C Umluft/Gas 5 Grad vorheizen.
  • Die Kipferl auf ein Backblech mit Backpapier legen. Etwas Abstand lassen. Auf der mittleren Schiene im Ofen hellbraun backen. Dies dauert ca. 10 Minuten - sie verbrennen leicht, deshalb ständig kontrollieren.
  • In der Zwischenzeit 150 g Kristakucker oder Puderzucker auf einen großen Teller anrichten.  
  • Die fertigen Vanillekipferl etwas abkühlen lassen. Vorsichtig vom Backpapier lösen und mit einer Gabel im Zucker wenden. Hier ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Sie sollten noch leicht warm sein, dann haftet der Zucker besser. Wenn sie noch zu warm sind, brechen sie sehr schnell.

Verwendung der Vanilleschale:
übrige Vanilleschalen, wie sie hier anfallen, lege ich in Zucker und erhalte so einen aromatischen Vanillezucker. 
Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit! 

Cremiger Hühner Crumble (glutenfrei)


Ich weiß, dass die Crumble (Streusel) im Grunde meistens auf süßes Gebäck verwendet werden, allerdings sind Crumbles wesentlich vielseitiger verwendbar. Ich habe für dieses Rezept die Crumbles mit Cheddar-Käse, Parmesan und Senfkörner verwendet.
Die Idee zu diesem Rezept kam eigentlich von einer Mahlzeit, die ich in einem Restaurant in N-Irland aß. 
Meine eigene Version kommt der aus dem Restaurant sehr nahe. 

Cremiger Hühner Crumble

Für 4 Personen
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 45 Minuten bis 1 Stunde

Zutaten:
2 große Hähnchenbrust, mit Haut
1 EL Olivenöl
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Für die Streusel
150 g Reismehl
Prise Salz
75 g Butter, gewürfelt
3 EL geriebener Parmesan
50 g Cheddar-Käse, gerieben
1 TL Senfkörner, zerdrückt

Für die Sauce
50 g Butter
200 g Baby Champignons
1 EL Reismehl oder Maismehl
125 ml trockener Weißwein oder glutenfreie Hühnerbrühe
150 ml Milch
150 ml Sahne
1 EL Dijon-Senf
ein paar Estragonblätter, gehackt


  • Den Backofen auf 200°C/Gas 6.vorheizen. Das Huhn in einen Bräter geben, mit Öl betreufeln und mit Salz, Pfeffer würzen. Im Backofen für 25 bis 35 Minuten golden braten, nicht länger sonst wird das Fleisch trocken. Etwas abkühlen lassen, dann die Haut entfernen und das Fleisch in Stücke zerkleinern.
  • Für die Streusel,Reismehl und Salz in einer mittelgroßen Schüssel geben. Die Butter mit den Fingern in das Mehl reiben, bis es ähnelt wie Paniermehl, dann den Käse und Senf zufügen. Beiseite legen.
  • Für die Sauce, in einem mittleren Topf die Butter schmelzen, die Pilze kurz darin braten, ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze. Den Topf vom Herd nehmen, das Reismehl dazugeben und mit Wein oder Brühe abgießen und wieder umrühren. Für 2-3 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen. 
  • Nun die Milch und Sahne zugießen und bei schwacher Hitze die Sauce unter ständigem Rühren einreduzieren lassen. Wenn die Sauce eingedickt ist, rühre den Senf und Estragon dazu, würzen und abschmecken.
  • Hühnerfleisch zur Sauce geben und in eine flache 1 Liter Auflaufform löffeln, oben mit dem Streusel bestreuen. Im Ofen für 20-25 Minuten gold backen.

Sonntag, 15. November 2015

Ein Huhn das unter die Haut geht - Zitronen Salbei Hähnchen im Bratschlauch


Gut eingehüllt im Bratschlauch bleibt das Huhn saftig und aromatisch, und das Garen im Bratschlauch spart Kalorien, schont Vitamine und Mineralstoffe. Und übrigens: Es ist ja auch ganz schön, wenn der Backofen mal sauber bleibt ;). Ich kann mich erinnern, das es bei meiner Mutter zuhause Huhn im Bratschlauch öffter mal gab, also fühlte ich mich heute mit meinem Huhn ;) ein bisschen wie in dieser Zeit zu meinen Wurzeln zurückgesetzt. Es funktioniert großartig, weil aus dem Bratschlauch gerade genug Dampf entweichen kann, um das Huhn zart zu machen, während zur gleichen Zeit die Haut goldbraun wird.

Damit das Huhn den Geschmack der Kräuter und anderen Aromen richtig schön aufnehmen kann, kannst Du das Huhn einerseits mit den Geschmacksträgern (bei uns Salbei und Zitrone) füllen und andererseits die Aromen direkt unter die Haut schieben. Da Salbei an sich eher dezent ist, habe ich das Huhn mit der Marinade eingerieben so bekommt es ein richtigen schönen Aroma-Kick. Die Technik lässt sich übrigens grundsätzlich mit fast jeder Kombination an Kräutern und Aromen kopieren: Und den Rest der Zutaten packst Du in das Innere des Bratschlauches. Ab damit in den Ofen und nach etwa einer Stunden ist dein perfekt gegartes Hühnchen fertig. Ein wunderbares Gericht. Ganz unkompliziert und mit vollen Aromen, dazu schmeckt aromatischer Kräuterreis.

Zitronen Salbei Hähnchen im Bratschlauch 

Portionen: 4
Zubereitungszeit: ca. 80 Minuten

Zutaten:
1 Fair Mast Hähnchen (ca. 1,2 kg)
1 Bund Salbei
6 EL Olivenöl
Saft von 1 Zitrone
Saft von 1 Blutorange
ca. 1/2 TL Paprikapulver edel-süß
ca. 1/2 TL Pfeffer, grob geschrotet
Salz
2 unbehandelte Zitronen
4 Schalotten
3 Knoblauchzehen

  • Den Backofen auf 200°C/180°C Umluft vorheizen. Hähnchen und Salbeiblätter waschen, trocken tupfen und Blätter abzupfen. 
  • Mit einem scharfen Messer die Haut des Hähnchen etwas lösen und die Salbeiblätter vorsichtig unter die Haut schieben. 
  • Für die Marinade Olivenöl mit Zitronen- und Blutorangensaft, Paprikapulver, Pfeffer und Salz und Knoblauch in einem hohen Gefäß mit dem Schneidstab pürieren. Das Hähnchen in eine flache Schale geben und mit der Marinade rundherum einreiben. 
  • Den Bratschlauch nach Packungsanweisung zuschneiden und auf einer Seite verschließen. Schalotten achteln und in den Bratschlauch geben. Hähnchen und restliche Marinade zugeben und den Bratschlauch verschließen. Auf ein Backblech setzen und auf der Oberseite mittig 1 cm breit einschneiden. Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der untersten Schiene 1 Std. garen.
  • Dazu schmeckt aromatischer Kräuterreis.

Freitag, 13. November 2015

Ein "Männerabend" mit Hausgemachte Glutenfreie Pizza al tonno (Pizza mit Thunfisch)

Es war ein netter Abend und eine gelungene Abwechslung für meine zwei "Männer" und dessen besten Freund.
Der Kelch der Übernachtungsfrage ist an mir zum Glück noch einmal vorbeigegangen ;)

Zu einem "Männerabend" gehören nur wenige Dinge:
-Keine Frauen und schon gar nicht Mama, ist ja logisch
-Was gutes zu Essen, bei anderen mag es die Pizza vom Lieferservice sein, hier kocht Mama selbst.
-Ein Fußball X-Box Spiel, kaum eine Mama würde das freiwillig mit ansehen, zumindest ich nicht.

Nun aber zum Thema zurück, das war mein zweiter versuch ein glutenfreien Pizzateig zumachen, der erste Pizzateig war ohne Hefe mit Mozzarella und Tomatensauce (Pizza Margherita) belegt. Heute habe ich den Teig mit Hefe gemacht und mit Thunfisch, rote Zwiebel, Mozzarella und Tomatensauce belegt. Ganz erlich.....geschmacklich habe ich am Teig keinen großen unterschied bemerkt, beide schmecken lecker!

Glutenfreie Pizza 


ZUTATEN für 2 Portionen:
Starter
210 g Glutenfreies weißes Brotmehl 
1 TL Instant-Hefe
2 TL Zucker
200ml plus 2 Esslöffel lauwarmes Wasser 

Teig
280 g Glutenfreies weißes Brotmehl, zzgl mehr zum Bestreuen
1 TL Instant-Hefe
2 TL Salz 
1 EL extra natives Olivenöl
60ml Wasser, bei Raumtemperatur


  • Um den Starter zu machen, alle Zutaten in einer mittelgroßen Schüssel gut vermischen. Die Mischung wird dick und formlos zu sein. 
  • Bedecke die Schüssel und stelle sie beiseite an einem warmen, zugfreien Ort bis der Teig sich verdoppelt (ca. 40 Minuten).
  • Sobald der Starter gestiegen ist, machst Du den Teig. Dafür das Mehl und die Hefe in die Schüssel deines Stand-Mixer geben, dann das Salz zufügen. Nun das Olivenöl, Wasser, und auferstandenen den Starter in die Schüssel geben und bei niedriger Geschwindigkeit mit dem Knethaken verrühren. Sobald der Teig gut zusammen kommt erhöhst Du die Geschwindigkeit für ca. 5 Minuten. 
  • Den Teig in eine eingeölte Schüssel übertragen und mit Frischhaltefolie abdecken, im Kühlschrank für mindestens 12 Stunden kalt stellen (im Kühlschrank ist der Teig bis zu 5 Tage haltbar).
  • Sobald der Pizzateig im Kühlschrank gegangen ist, ist es am besten ihn kalt zu verarbeiten. Lege einen Pizzastein (oder ein umgestürztes Backblech) auf der Unterseite des Ofens. Den Backofen auf 200°C aufheizen. 
  • Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Pizzateig kurz kneten. Teile den gekühlten Teig in zwei gleiche Teile und rolle jeweils in eine Kugel daraus. Bestreue beide leicht mit Mehl und decke diese mit einem feuchten Geschirrtuch ab, so dass sie nicht austrocknen. Mit gut bemehlten Händen und einem Nudelholz der erste Teigball 30cm-Rund ausrollen, den Teig mehrmals umdrehen, damit er nicht auf der Arbeitsfläche anhaftet. Roll den Teig am Rand etwas dicker aus als in der Mitte um eine bessere Kruste am Rand zu schaffen. Den fertig ausgerollten Teig auf ein Backpapier übertragen und mit dem zweiten Teigball diesen Vorgang wiederholen.
  • Platziere jeden Pizzateig nacheinander vom Backpapier auf dem heißen Pizzastein und backe ihn für ungefähr 5 Minuten, oder bis die Kruste beginnt leicht braun zuwerden. Entferne ihn aus dem Ofen und belege deine Pizza mit Deinem Lieblings Toppings, dann lege die Pizza wieder auf dem Pizzastein und backe sie nach Wunsch fertig (ca. 7 Minuten, aber die Zeit wird je nach Belag und Geschmack variieren). Lasse die Pizza für ein paar Minuten vor dem Schneiden abkühlen. 

Pizza al tonno


Belag:
150 g Pizzasauce 
400 g Mozzarella, in Scheiben 
200 g Thunfisch (aus der Dose)
4 Stück Knoblauchzehen
1 rote Zwiebel, in Scheiben
Oregano
Olivenöl

  • Für die Pizza al tonno den Thunfisch aus der Dose nehmen, abtropfen lassen und in Stücke zerteilen. Den Knoblauch fein hacken. 
  • Die Pizzaböden mit der Pizzasauce bestreichen, den Mozzarella darüber verteilen. Thunfisch sowie Knoblauch und Zwiebeln darüber verteilen.
  • Mit Oregano würzen und die Pizza samt Teigrand mit Olivenöl beträufeln. Im sehr heißen Backrohr ca. 10-12 Minuten backen. 

Donnerstag, 12. November 2015

Saftiger Marmorkuchen (glutenfrei)


Viele verbinden den Marmorkuchen mit Trockenheit, der im Hals stecken bleibt und der nur getunkt im Kaffee essbar ist. Ich habe mich im Netz auf die Suche nach einem Rezept gemacht, das auf alle Fälle eines haben soll - Saftigkeit!! Ich wurde fündig, so habe ich diesen leckeren Marmorkuchen nach dem Rezept von Echtes Essen & Gutes Fett in glutenfreier und Vegetarische Variante nachgebacken.

Saftiger Marmorkuchen 


Zutaten
6 Eier
100 g Butter
2 TL Backpulver
etwas gemahlene Vanille
geriebene Tonkabohne
50 g Rohrzucker oder Honig
50 g Kokosmehl oder Mandelmeh
150 g geriebene Mandeln
1-2 EL Kartoffelmehl
1/2 Tafel Schokolade (85%) oder BackKakao

  • Eine Kastenform oder eine Gugelhupf-Form fetten und mit geriebenen Nüssen ausstreuen. Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
  • Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben: Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier -nach und nach- unter ständigem Rühren zufügen.
  • Das Backpulver, einen Teil Kartoffel- und Nussmehl unterrühren. Zuletzt den Orangensaft zugeben. Ist der Rührteig zu flüssig, die restlichen geriebenen Nüsse zugeben. Der Teig soll locker und cremig sein, aber nicht fest und trocken. 
  • Die Teigmenge halbieren. In einem kleinen Topf 1/2 Tafel Schokolade in 2 EL Sahne oder Kokosfett schmelzen. In eine Hälfte des Teiges die geschmolzene Schokolade, bzw. 1-2 EL BackKakao unterrühren. 
  • Den hellen und den dunklen Teig abwechselnd in die Form füllen und 35 Minuten backen. Die Form 30 Minuten Überkopf abkühlen lassen, dabei ein feuchtes Tuch darüber legen. Dann löst sich der Kuchen fast von selbst aus der Form.

  • Nach Wunsch dekorieren z.B. mit Puderzucker, Zuckerguss, Schokoladenglasur oder oder.......

Mittwoch, 11. November 2015

Glutenfreies Saatenbrot


Das glutenfreie Saatenbrot frisch gebacken ist so lecker, mild-körnig im Geschmack, saftige Krume, sehr gute Frischhaltung und eine knusprige Kruste. Das Brot wird in einer Kastenform gebacken, im Teig sind Sonnenblumenkerne und Leinsaat verarbeitet das dem Brot seine besondere körnig-kernige Note verleiht. 
Brot ist für mich etwas, das ich nicht jeden Tag esse. Wenn, dann backe ich es selbst....Ohne Gluten eben.  

Glutenfreies Saatenbrot 


Zutaten
300 g glutenfreies Weißws Brot-Mehl (ich nehmen das von Doves Farm)
120 g glutenfreies braunes Brot-Mehl (ich nehmen das von Doves Farm)
1 TL Salz
1 Beutel easy bake Hefe (ich nehme die Hefe von Doves Farm)
2 Teelöffel weicher brauner Zucker
350 ml Milch
75 g Butter
2 mittelgroße Eier
1 TL Weißweinessig
1 EL Leinsaaten
1 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Olivenöl

  • Alle trockenen Zutaten einschließlich der Hefe und die Samen in eine Schüssel mischen. Die Butter schmelzen, dann die Milch dazugeben und mit der geschmolzen Butter leicht erwärmen, aber nicht heiß werden lassen - dann in die Mehlmischung rühren.
  • Danach die Eier zufügen, dann den Essig in die Mehlmischung rühren, am Ende das Olivenöl. Die Mischung wird leicht klebrig sein die eine Konsistenz von einem Kuchenteig hat.
  • Nun eine Kastenform einölen, mit Frischhaltefolie auslegen und den Teig einfüllen. An einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
  • Die Oberseite mit Milch bestreichen und mit Samen oder Mehl bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 220°C / 200°C Umluft für 15 Minuten backen, danach den Ofen auf 200°C / 180°C Umluft zurück drehen und für weitere 30 Minuten fertig backen.
  • Das Brot in der Form abkühlen lassen.  

Sonntag, 8. November 2015

Glutenfreie Ananas-Tartlets mit Kokosnuss-Crumble


Obwohl kein kümmerlichen mehr von diesen  Erfrischenden Küchlein über ist, möchte ich Dir wenigstens ein paar Bilder und das Rezept da lassen. Mit einem tropischem Flair von Ananas und Kokosnuss, sind diese kleinen Küchlein der absolute nachback Tipp!! 

Ananas-Tartlets mit Kokosnuss-Crumble 

Dauer: ca. 40 Minuten + ca. 55 Minuten backen
Menge: Für 1 Springform à ca. 24 cm Ø, oder 4 12 cm Ø Tarteförmchen


Zutaten für den Mürbeteig
Butter und Mehl für die Form
150 g Butter
150 g Rohzucker
1 Prise Salz
1 Ei
170 g glutenfreies Mehl
1 TL Backpulver
1 Ananas à ca. 400 g, gerüstet gewogen
Puderzucker zum Bestäuben


Crumble
60 g Butter, kalt
50 g Zucker
70 g Kokosnussrapeln
50 g glutenfreies Mehl
2 Prisen Salz


  • Backofen auf 180°C vorheizen. Tartlets-Förmchen mit Butter auspinseln und mit Mehl bestäuben. 
  • Butter, Zucker, Salz und Ei schaumig rühren. Mehl und Backpulver mischen, dazugeben. Alles zu einem Teig mischen. Teig in die vorbereitete Förmchen verteilen, glatt streichen. 
  • Ananas schälen, Augen entfernen. Frucht längs vierteln, Strunk entfernen. Ananasviertel in Scheiben oder Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen. Kuchen ca. 40 Minuten backen.
  • Inzwischen für den Crumble Butter mit Zucker, Kokos-raspeln, Mehl und Salz zwischen den Fingern zu einer krümeligen Masse verreiben. Crumble kalt stellen.
  • Tartlets aus dem Ofen nehmen, Crumble gleichmäßig darauf verteilen. Tatlets ca. 15 Minuten fertigbacken. Herausnehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen.

Anregung von; Trüffelschwein

Samstag, 7. November 2015

Glutenfreie Lifestyles Cuisine Kokosnuss-Maissuppe & Käse Scones


Die Suppe heute ist das absolute Seelenfutter - Meine Lifestyles Cousine Kokosnuss-Maissuppe ist vegan und glutenfrei. Eine Schüssel von dieser heißen, sämigen Maissuppe zusammen mit einem von diesem unglaublichen Käse-Scones und die Welt ist wieder in Ordnung. Egal wie blöd der Tag war, ob man auf dem Heimweg in einen Regenschauer geraten ist oder mal wieder nicht alle To Dos von der Liste gestrichen hat – nach einer Schüssel Suppe ist das alles schon nicht mehr so wichtig.
Draußen ist es kalt und drinnen irgendwie auch. Bis ich nicht mehr friere fehlen noch so rund 5 bis 10 Grad. Zum anderen ist dieses Süppchen ganz leicht, die cremig Textur kommt aus Kokosmilch statt Milch - gerösteten Mais-Püree und karamellisierten Zwiebeln rundet die Suppe ab. Für die nötige Frische, etwas frischen grünen Koriander und Limette.
Während ich diesen Beitrag schreibe bekomme ich schon wieder Lust darauf, es könnte für kurze Zeit zu einem meiner Lieblingsessen werden.

Glutenfreie Kokosnuss Maissuppe & Käse Scones


Zutaten für 4 Personen
3 Knoblauchzehen
1/2 Chilischote
2 Dosen oder Gläser Maiskörner (je 230 g Abtropfgewicht)
6 El Olivenöl
Salz
1,5 TL mildes Currypulver
ca. 750-800 ml Gemüsebrühe
100 ml Kokosmilch
Zucker
0,5 Limette
5 Stiele Koriandergrün

  • Knoblauch pellen und in Scheiben schneiden. Chili in feine Ringe schneiden. Mais in einem Sieb abtropfen lassen.
  • Knoblauch und Chili in einem Topf in 2 El Olivenöl andünsten. Mais zugeben und kurz mitdünsten. Mit Salz würzen und 4-5 El Mais als Suppeneinlage abnehmen. Currypulver zugeben und 1-2 Min. mitdünsten. Gemüsebrühe und Kokosmilch zugießen. Suppe bei mittlerer Hitze 5 Min. kochen.
  • Suppe mit dem Schneidstab fein pürieren, evtl. etwas Gemüsebrühe zugeben, falls die Suppe zu dick sein sollte. Mit Salz, Zucker und dem Saft von ½ Limette abschmecken.
  • Koriandergrün abzupfen, Suppe mit Koriandergrün in Tellern anrichten, mit etwas Olivenöl beträufeln und servieren.

Glutenfreie Käse Scones


Die Kombination aus dieser Suppe mit den Scones wurde allerdings nicht extra für diese Suppe erfunden, aber sie passen fantastisch dazu, als wären sie extra dafür erfunden worden. 

Glutenfreie Käse-Scones


Die Scones sind als typische englische Brötchen bekannt und relativ einfach herzustellen. Sie können nach Geschmack mit verschiedenen anderen Zutaten kombiniert werden. Hier eine herzhafte Variante für Käsescones mit Cheddar.

Glutenfreie Käse-Scones

Zubereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 25 Minuten
Dient: 10 - 12

Zutaten
225 g glutenfreies Mehl
1 ¼ TL glutenfreies Backpulver
55g Butter
25 g reifen Cheddar-Käse - fein gerieben
160 ml Milch
Prise Salz

  • Den Backofen auf 220°C / 200 °C Umluft / Gas 7. vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver und Salz vermischen dann die Butter mit den Händen reiben. Mit einem Spatel den Cheddar-Käse und die Milch zu einem weichen Teig schaffen. Eine Arbeitsfläche leicht mit GF Mehl bestäuben und den Teig sanft darauf kneten, dann etwa 2cm dicken ausrollen. Mit einem 6cm runden Ausstecher, 10-12 Scones ausstechen und auf dem Backblech legen.
  • Mit ein wenig Milch die Scones auf der Oberseite einpinseln, darauf den Käse streuen. Im vorgeheizten den Ofen für 12 bis 15 min. backen, bis sie gestiegen und golden aussehen. Vor dem Servieren auf ein Kuchengitter 10 min. abkühlen lassen.

Sonntag, 1. November 2015

Glutenfreie Bramley Apple Pie


Ohne Klonen wäre Anfang der 1900er Jahre die britische Tradition des Apfelkuchens zu Ende gewesen. 
Die Mutter aller Bramley-Apfelbäume drohte ein Sturm dahinzuraffen, trug aber noch letzte Früchte. Die Universität Nottingham befreite den Original-Baum zuletzt 1991 von Pilzbefall. Der Bramley-Apfel wird wegen seines hohen Säuregehaltes nicht roh verzehrt, eignet sich aber hervorragend als Kochapfel. 1876 bekam der Apfel von er königlichen Gartenbaugesellschaft die höchste Anerkennung und auf dem Apfelkongress 1883 die Auszeichnung für die beste Zubereitung des britischen Apfelkuchens. So alt wie der Baum ist bei den traditionellen Briten auch das Rezept für den englischen Apfelkuchen geblieben. Der hohe Gehalt an Apfelsäure und geringere Zuckergehalt verleiht dem Bramley-Apfelkuchen seinen würzigen Geschmack. Dazu weist der Bramley-Apfel eine rund 20 Prozent niedrigere Trockensubstanz auf und bleibt dennoch beim Kochen konsistent. Nach dem Kochen bleibt er saftig und schmelzend.

Glutenfreie Bramley Apple Pie

Zutaten für den Teig
400 g glutenfreies Allzweck Mehl (ich nehme das von Doves Farm)
Zitronenschale von einer Zitrone
50 g Puderzucker
60 g gemahlene Mandeln
Prise Salz
200 g kalte Butter 
2 große Eier

Für die Füllung
1,5 kg Kochäpfel, geschält, entkernt und geviertelt (Bramley oder Boskop)
2 TL Zitronensaft
100 / 150 g Zucker nach Geschmack
4 TL kaltes Wasser
1 gestrichener TL gemahlener Zimt
25g Butter 
1 Ei zum Glasieren


  • Das Mehl in eine große Schüssel sieben, die Zitronenschale, Zucker, Salz und Mandeln hinzugeben. Die Butter in kleinen Würfeln hinzugeben und mit den Händen verkneten, bis ein krümeliger Teig entsteht.
  • Die Eier in einer Tasse verquillen und zum Teig hinzugeben. Den Teig nun schnell verarbeiten, bis ein geschmeidiger glatter Teig entsteht. Den fertigen Teig in Klarsichtfolie wickeln und für 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen. 
  • Die Äpfel schälen, entkernten und grobe Würfel schneiden, sofort mit Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel in einen Topf geben, mit Wasser und Zucker weich kochen. Wen die Äpfel weich sind, den Zimt zufügen und gut vermischen.  Den Topf vom Herd nehmen, die Butter hinzufügen. Die Apfelmischung ein wenig abkühlen lassen. 
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C / 170°C Umluft / Gas 4. vorheizen. Eine runde 23cm Pie Form ausbuttern.
  • Den Teig in zwei gleichgroße Teile teilen. Beide Teighälften zwischen Klarsichtfolie je  1/2 cm dick ausrollen. Die erste Teigplatte in die Pie Form drücken. 
  • Die Apfelfüllung in die Teigform geben. Den zweiten Teigdeckel oben drauflegen und andrücken. Vom überstehenden Teig Du auf dem Teig verzierungen austechen, ich habe mich für herzen entschieden. Mit einem scharfen Messer kleine Einstiche machen, damit der Dampf entweichen kann. Ein Eigelb mit ein wenig Milch verquirlen und den Teig damit ein Pinseln.  
  • Im vorgeheizten Backofen ca.30 min backen, bis eine goldbraune Kruste entstanden ist.
  • Noch lauwarm mit Vanille-Eis oder Schlagsahne servieren. 


Freitag, 30. Oktober 2015

Happy Halloween - Jack-o-Laternen aus einem Traum aus Orange und Mascarpone


Halloween, ein irisches Totenfest, ist ein uralter keltischer Brauch. All Hallows Eve, der Abend vor Allerheiligen, war für die Kelten der letzte Tag des Jahres, zugleich Erntedankfest und Tag des Gedenkens der Toten. Sie glaubten, die Toten kehrten an diesem Abend in ihre alten Behausungen zurück und stellten deswegen Kerzen in ausgehöhlten Rüben auf. Irische Auswanderer brachten den Brauch nach USA, wo es sich zum lustigen Erntedankfest – kombiniert mit der Erzählung von Geistergeschichten – entwickelte. Halloween ist heute eine spaßige Feierlichkeit.

Ich wünsche Dir/Euch ein spuckiges Wochenende, Bea



Jack-o-Laternen aus einem Traum aus Orange und Mascarpone

Zutaten 2 Personen
2 Orangen
150g Mascarpone
100ml Schlagsahne
4 TL Vanillezucker
etwas Calvados
Zimtpulver


  • Schneidet an der Spitze jeder Orangen ein Deckel ab. Mit einem Löffel oder Messer höhlt ihr das Fruchtfleisch aus der Orange aus. Von dem Orangenfleisch braucht ihr nur den Saft, also presst und bewahrt den Saft in einer Schüssel auf. Dann  schneidet ihr mit einem scharfen Messer in die Orangenschale ein Jack-o-Gesicht.
  • Die Schlagsahne mit Vanillezucker steifschlagen. In einer separaten Schüssel den Mascapone mit Zimt, Calvados zusammen verrühren und die steife Sahne vorsichtig unterziehen. Wenn sich die beiden Komponente zu einer schönen Masse verbunden haben, gebt ihr ein wenig vom Orangensaft dazu (etwa drei Esslöffel!) und schlagt das zu einer glatten Masse auf.
  • Nun füllt ihr die Creme in die ausgehöhlten Orangen-Jack-o-Laternen, Deckel oben drauf  und für 1/2 Stunde in den Kühlschrank.