Sonntag, 30. April 2017

Steak-Ale Pie (GF)


Es hat wenig Sinn, den Einheimischen im irischen Pub etwas anderes zu servieren als Fisch & Chips, Steak-Pie und Burger. Diese Pub-Abende sind eine Mischung aus Gröl-Karaoke und Bierseligkeit und nicht dazu gedacht, sich den Geschmack der Ales mit gehobener Küche zu verderben. Die Portionen sind sehr großzügig und das Ambiente urig, irisch - ein wahrer Traum! 
Aber auch meine Homemade Pie kann da durchaus mithalten, dazu ist sie auch noch glutenfrei. Bei dieser steckt eine herzhafte Mischung aus Fleisch, Pilzen und Lauch an einer Biersauce darunter. Es gibt soviele verschiedene Ausführungen von Ales wie nie zuvor, auch glutenfreie. Für dieses Gericht schmeckt am besten dunkles Bier. Was das Fleisch betrifft, verwende ich Steakfleisch, das wird durch das lange Schmoren bei niedrigen Temperaturen besonders zart.


Steak-Ale Pie

Zutaten für eine 25cm Ø Pieform 
Für das Gebäck:
500 g glutenfreis Mehl
250 g kalte Butter, in Würfel 
eine Prise Salz
2 Eier
2 EL Wasser



Zutaten
Für die Füllung:
800 g Rindersteaks, in Stücke geschnitten 
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
20 g Ingwer, frisch gerieben
150 g Pilze, z. B. Champignons
150 g Lauch, in ringe geschnitten
2 EL Olivenöl
150 ml dunkles glutenfreies Bier
Salz, Pfeffer
3 Stiele Thymian, Blätter gepflückt
1 EL Maisstärke
1 Eigelb, geschlagen

  • Für das Gebäck, das Mehl, Butter, Salz, Eier und Wasser schnell zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einen Ball formen und in Frischhaltefolie einwickeln und für eine halbe Stunde lang im Kühlschrank kalt stellen. 
  • Das Rindfleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hacken. Pilze in Scheiben schneiden. Lauch fein schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Fleisch ca. 2 Minuten anbraten. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Pilze und Lauch dazugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Thymianblätter hinzu geben. 
  • Das Bier dazugießen. Maisstärke mit wenig Wasser verrühren und zum Ragout gießen. Köcheln, bis die Sauce bindet. Ragout auskühlen.
  • Backofen auf 190°C vorheizen. Eine große Pieform ausbuttern. Ei verquillen. Den Teig in zwei teile teilen und auf etwas glutenfreies-Mehl 1 x ca. 24cm Ø dick ausrollen und 1x 30cm Ø.  Den 30cm Teig in die Form legen. Mit Ragout füllen. Rand mit etwas Ei bestreichen. Mit mit dem zweiten Teig bedecken und mit einer Gabel die Ränder andrücken. Die Pies mit restlichem Ei bestreichen und in die Mitte im Teig ein kleines Loche schneiden, damit der Dampf entweichen kann. In der Ofenmitte ca. für 45 Minuten backen.

Samstag, 29. April 2017

Mini-Donuts mit Baileys-Glasur (GF & Low Carb)


Baileys, der Rahmlikör mit Whiskey, gibt diesen Mini-Donuts ihren besonderen Geschmack. Damit auch die Diät-Fans unter Euch auf Ihre Kosten kommen, habe ich einmal versucht, Lowcarb Donuts zu kreieren, die trotzdem lecker und zufriedenstellend sind. 

Mini-Donuts mit Baileys-Glasur 

Zutaten für 25-30 Mini-Donuts
60 g blanchiertes Mandelmehl
3 Eier, getrennt
Prise Salz
1 TL Backpulver
1 TL Vanille-Extrakt
2 EL Kakaopulver 
50 g  Birkenzucker
60 g Kokosöl

  • Den Ofen vorheizen auf etwa 180°C. Die Mini-Donutförmchen ausfetten – ich habe welche aus Silikon.  
  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. 
  • In einer separaten Schüssel, das Eigelb, Birkenzucker und Öl mit dem Mixer verrühren. Mandelmehl, Backpulver, Kakaopulver und Vanille-Extrakt dazu fügen und verrühren. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben. 
  • Den Teig in die Donutförmchen füllen - ich gebe dazu die Füllung in einen Plastikbeutel. Diese dann für 15 Minuten in den Ofen geben. Ein paar Minuten abkühlen lassen und dann aus der Formen losen. Vollständig abkühlen lassen. 

Zutaten für die Baileys-Glasur
40 g Zarbitterschokolade 70%
125 g Birkenpuderzucker
1 Prise Fleur de sel
30 ml Baileys (Rahmlikör mit Whiskey)
20 ml Wasser

  • Schokolade fein hacken. Mit Puderzucker und Fleur de sel in einer Schüssel mischen. 
  • Baileys und Wasser in einer kleinen Pfanne aufkochen. Über die Puderzucker-Schokolade-Salz-Mischung giessen, ca. 2 Minuten stehen lassen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Glatt rühren. Die Glasur muss zäh sein, aber trotzdem noch fliessen. Dann die Baileys-Glasur in einen Spritzbeutel füllen und in die Mitte von den Mini-Donuts in die Mulden spritzen. 

Sonntag, 23. April 2017

Hühner-Schnitzel Hawaii mit knusprige Pastinaken-Pommes und Parmesan (GF & Low Carb)


Diese panierten Low Carb Schnitzeln bestehen aus einer Panade ohne kohydratreichem Paniermehl, sondern aus gemahlenen Mandeln und Sesam. Dazu gab es knusprige Pastinaken-Pommes mit Parmesan, ein super Ersatz zu herkömmlichen Kartoffelpommes. 
Dank ihrer feinen, leicht nussigen Note sind sie besonders würzig. Mit geschmolzenem Parmesan on Top unschlagbar.
Dann habe ich noch ein paar Bilder von unserem heutigen Sparziergang am Lough Neagh, die ich gerne mit euch teilen möchte. Wir konnten ihn sehen, fühlen, hören und riechen. Der Frühling steht in seiner vollen Bracht. Ganz früh am Morgen fangen die Vögel an zu zwitschern. Die Frühlingsblumen blühen, die Bäume zeigen bereits ihre Knospen und die ersten warmen Sonnenstrahlen verzücken uns. 



Hühner-Schnitzel Hawaii mit knusprige Pastinaken-Pommes und Parmesan

Zutaten für 4 Personen 
4 Schnitzel à 200 g, Pute, Schwein oder Kalb (bei uns war es Huhn)
1 Ei 
100g Mandelmehl
50g Sesam
Curry
Salz, Pfeffer
4 Scheiben Ananas aus der Dose
4 Scheiben gekochten Schinken
40 g würzigen Cheddar in Scheiben
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Butter


  • Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Schnitzel halbieren, abspülen, trockentupfen, mit Curry, Salz und Pfeffer würzen. 
  • Ei aufschlagen und in einem flachen Teller mit einer Gabel verquirlen. Das Mandelmehl zusammen mit dem Sesam in einer Schlüssel vermischen. Nun die einzelnen Schnitzel zunächst durch das gequirlte Ei ziehen, so dass das Fleisch von allen Seiten mit Ei benetzt ist und anschließend mit der Mandelmehlmischung ummanteln.
  • 1 EL Butter und 1 EL Öl zusammen in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin von beiden Seiten 2 Minuten anbraten. Schnitzel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und je eine Scheibe Ananas, Schinken und ½ Scheibe Käse darauf legen.
  • Im Ofen (Mitte) 5–10 Minuten backen. 


Pastinaken-Pommes mit Parmesan

Zutaten für 4 Portionen
1 kg Pastinaken
2 EL Olivenöl 
Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
70 g Parmesan
10 g glatte Petersilie

  • Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze (210°C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Pastinaken mit einer Bürste putzen oder, wenn sie besonders groß und dick sind, schälen. Wurzeln der Länge nach halbieren und in ca. 3-4 Spalten schneiden. Spalten noch einmal quer halbieren. Spalten in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Knoblauch vermengen. Auf dem Backblech verteilen und im heißen Ofen 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit einmal wenden.
  • 2 Minuten vor Ablauf der Backzeit Pastinaken mit geriebenem Parmesan bestreuen und zurück in den Ofen geben, bis der Käse geschmolzen ist.

Samstag, 22. April 2017

Süßer Zauber: Rhabarbertorte (GF & Low Carb)


Die Rhabarberzeit ist bereits in vollem Gange: Passend dazu gibt's bei uns ein Rezept für eine sommerlich-fruchtige Rhabarbertorte. Da die Torte auf eine kleine 20 Zentimeter-Springform ausgelegt ist, eignet sie sich wunderbar für die Kaffeetafel am Wochenende oder als liebevoll verziertes Geburtstagsgeschenk.

Rhabarbertorte 

Für den Biskuit
6 Eier
100 g Birkenzucker
ausgekratztes Mark von 1 Vanilleschote
4-5 EL heisses Wasser
100 g helles Mandelmehl
1 TL Backpulver (glutenfrei)


Füllung
400g Rhabarber
Saft und abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
100g Zucker
3 Blatt rote Gelatine
2 Blatt weiße Gelatine
200g Sahne
0,5 Päckchen Vanillezucker


Dekoration
200 g Sahne
rosa Zucker


  • Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Den Boden der Form mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen. Die Eiweiße halbsteif schlagen. Die Eigelbe mit Birkenzucker und Vanille schaumig aufschlagen, das heiße Wasser nach und nach unterrühren. Mandelmehl und Backpulver untermischen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben. 
  • Den Teig in die Form füllen. Im heißen Ofen (Mitte) circa 30 Minuten backen. Aus der Form nehmen und auf einem Küchengitter auskühlen lassen.
  • Für die Füllung den Rhabarber waschen, putzen und in Stücke schneiden. Mit 1-2 EL Zitronensaft, -schale und Zucker in einem Topf mischen und bei kleiner Hitze gar dünsten. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Circa 400ml heißes Rhabarberkompott in eine Schüssel füllen und die ausgedrückte Gelatine unter Rühren darin auflösen, abkühlen lassen. Sobald die Masse beginnt, fest zu werden, die Sahne steif schlagen. Mit Vanillezucker zur Rhabarbermasse geben und vorsichtig unterheben.
  • Den Biskuitboden einmal waagerecht durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. Die Rhabarbercreme darauf streichen. Den zweiten Boden darauf legen und leicht andrücken. Die Torte etwa vier Stunden kalt stellen, bis die Creme fest ist. Dann den Tortenring vorsichtig abziehen.
  • Für die Dekoration die Sahne steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und die Torte damit verzieren, rosa Zucker darüber streuen. 

Let's wrap it up: Hühner-Krautsalat Wrap (GF & Low Carb)


Beim Wrap ist es wie in der Liebe: Erlaubt ist alles. Zumindest alles, was auch sonst gut zusammenpasst. In diesem Fall, habe ich Hühnerfilets geschmackvoll mariniert und in der Pfanne kurz angebraten und im Ofen fertig gegart. Das noch warme Filets in grobe Würfel geschnitten und auf Krautsalat mit etwas Salat in die Fladen gewickelt. Das Ergebnis war auf jeden Fall sensationell und hat unseren Gaumen mit seinen würzigen Geschmack locker um den Finger gewickelt. 
Den Wrap könnt ihr fertig in Reformhäusern kaufen oder auch ganz einfach selber backen, wenn man keine Lust auf die typischen Zusatzstoffe der Fertigware (Kaliumsorbat; Diglyceride etc.) hat. 

Hühner-Krautsalat Wrap


Zutaten für 2-4 Wrap

Wrap
160 g Mandelmehl
240 g Pfeilwurzelmehl
eine Prise Salz
2 EL Pflanzenöl



Füllung
2-3 Hühnerfilets
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
3 EL Sojasoause
250 g Krautsalat mit Mayonnaise angemacht und evtl. mit Karotten verfeinert
1/4 Kopf Eisbergsalat, in streifen geschnitten 


  • Für die Wrap das Mandelmehl, Pfeilwurzelmehl und das Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. In die Mitte einen Brunnen machen, darin das Öl und 140 ml Wasser füllen. Die Mischung gut vermengen und zu einem Ball formen. Der Teig sollte nicht klebrig sein.
  • Den Teig in vier gleiche Teile, teilen. Dann jedes Stück Teig auf ein leicht bemehltes (Pfeilwurzelmehl) Stück Backpergamentpapier relativ dünn ausrollen. 
  • Eine Beschichtete große Pfanne dünn mit Pflanzenöl bestreichen, die Wrap nacheinander bei großer Hitze 30 Sek. je Seite braten, vor dem Belegen nicht ganz abkühlen lassen.
  • Den Ofen auf 180°C vorheizen. 
  • Sojasauce zusammen in eine Schüssel mit Salz und Pfeffer vermischen, die Hühnerfilets darin Marinieren. Eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und die Filets auf jeder Seite 3 Minuten braten. In Alufolie wickeln und im vorgeheizten Ofen 15 Minuten fertig garen. 
  • In der Zwischenzeit die Wrap mit Krautsalt und Eisbergsalt belegen, unten ca. 4 cm frei lassen. Die Filets aus dem Ofen nehmen und in grobe Würfel schneiden und ebenfalls auf die Wrap verteilen. den Unbelegten Teil umklappen und den Wrap zu einem nach unten hin schmal zulaufenden Wrap rollen.

Sonntag, 16. April 2017

Einmal mehr: Ein Lamm - Lammkeule angerichtet mit schwarzem Pfeffer und Knoblauchbutter


An Ostern gibt es bei uns, natürlich, Frühlingslamm. Dazu gab es Gemüse, Paprika, Zucchini, Zuckerschotten, Zwiebeln und Drillinge. So waren wir sehr zufrieden mit dem Gericht, es war ganz ostertauglich. 

Und bevor ich nun gleich meinen PC-Platz verlasse (der nächste Kuchen in der Küche ruft), zeige ich euch jetzt noch was der Osterhasebärli mir gebracht hat. Eine neue Kamera Nikon D3300  – ich hoffe, dass sich dadurch meine Fotos wenigstens ein bisschen verbessern. Ich arbeite auf jeden Fall daran!  


Lammkeule angerichtet mit schwarzem Pfeffer und Knoblauchbutter


Zutaten
1 Bein Lamm (ca. 4 Pfund), entbeint, gerollt und gebunden
8 Knoblauchzehen, geviertelt
2 Zweige frischen Rosmarin 
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Pfund neue Kartoffeln (Drillinge)
jeweils 1 Zucchini, Paprikaschote, große rote Zwiebel, geschält und grob geschnitten
200 g Zuckerschotten
100 g Knoblauchbutter, in dicke Scheiben geschnitten
2 Esslöffel gehackte frische flache Blatt Petersilie
etwas Honig


  • Den Backofen auf 190°C vorheizen. Mit einem Messer kleine Schlitze rund um das Äußere des Lammbratens schneiden. In jeden Schnitt ein Stück Knoblauch und Knoblauchbutter legen. Dann den Lammbraten rundherum gut mit Salz und Pfeffer würzen und einreiben. 
  • Das Lamm auf ein Bratblech legen und im vorgeheizten Backofen, auf der mittleren Schiene 40 Minuten braten (Für Medium: 25 Minuten pro 500g, plus 25 Minuten. Well done: 30 Minuten pro 500g plus 30 Minuten). 
  • Während das Lamm brät, die Kartoffeln, Paprika, Zwiebel, Zucchini und Zuckerschotten in einer großen Schüssel mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und gehackten Rosmarin würzen und vermengen. Nach den 40 Minuten, das Gemüse zu dem Lamm auf des Backblech verteilen, und für weiter 30-40 Minuten fertig braten. 
  • Den Braten 10 bis 15 Minuten vor dem anschneiden ruhen lassen. 

Samstag, 15. April 2017

Coole Begleitung - Mandel-Chia-Gugelhupfe (GF & Low Carb)


Manchmal muss es was gaaaanz schlichtes sein. Ohne Schnick-Schnack. Es gibt Mini-Gugelhupfe und zwar meeeeegaleckere! Die waren dermaßen gut, dass sie mir buchstäblich aus den Händen gerissen wurden. Ich konnte nur wenige Mini-Guglhupfe für meine Fotos sichern und musste versprechen, sie nach dem Shooting schnellstmöglich zum Verzehr freizugeben. Hab ich dann natürlich auch gemacht.
Diese Mini-Kuchen haben es in sich! Sie werden nicht nur mit gesunden Chiasamen gebacken, sondern duften dazu auch noch verführerisch nach Tonkabohne. Wer will, kann die Mini-Guglhupfe nach belieben mit einem Mini-Schokoladenei servieren. Die kleinen Gugel sind ein tolles Mitbringsel und meist viel zu schnell weggenascht - Da "hüpft"das Herz gleich viel höher....♥ Für euch sind sie mein Ostergruß!! Euch allen ein zauberhaftes Ostern, mit viel Sonnenschein und Eierglück

Mandel-Chia-Gugelhupfe

Zutaten für 1 8er-Mini-Gugelform aus Silikon
Zubereitung: 20 Min.
Backen: 11 Min.
Zutaten
60 g Butter
1 EL Birkenzucker
2 Eier
2 geh. EL helles Mandelmehl
4 TL Chiasamen
1/2 frisch geriebene Tonkabohne

Außerdem
Fett für die Form
Puderbirkenzucker zum Bestäuben

  • Den Backofen :)) auf 200 Grad vorheizen. Die Mulden der Form gründlich einfetten. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Dann mit dem Birkenzucker in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig aufschlagen. Die Eier einzeln dazugeben und gut untermischen. Zuletzt Mandelmehl, Chiasamen und Tonkabohne unterrühren. 
  • Den Teig auf die Förmchen verteilen (das geht am besten mit einem Spritzbeutel) und im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 11 Minuten backen. Herausnehmen und in den Förmchen gut abkühlen lassen, sonst können die Gugel auseinanderbrechen! Die Küchlein anschließend vorsichtig aus den Förmchen lösen. 
  • Zum Servieren die Mini-Gugelhupfe mit einem Hauch Puderbirkenzucker bestäuben und nach Belieben mit einem Mini-Schokoladenei servieren. 
         Pro Stück: ca. 110 kcal
         3g EW, 11g F, 1g KH, 1,3g Birkenzucker

         Quelle: Aus dem Backbuch "Holla die Kochfee"

Donnerstag, 13. April 2017

Hot Cross Buns - englische Osterbrötchen (GF & Low Carb)


Oh man, was soll ich sagen?! Ich bin Happy :), nachdem vor einigen Tagen unser Backofen hinüber gegangen ist, ist gestern der Neue Ofen geliefert worden. Nun gut, nach gewissen, naja....nennen wir es mal „Startschwierigkeiten“ bei der Bedienung dieses imposanten Elektrogerätes, wurde der Ofen sodann doch noch erfolgreich in Betrieb genommen. 

Zugegeben, so ganz traditionell habe ich diese Hot Cross Buns jetzt nicht zubereitet. Eigentlich werden die Brötchen aus einem Hefeteig gebacken mit Rosinen. Ich habe den Teig mit Quark und Mandelmehl zubereitet, und mit einem Kreuz aus Zartbitterschokolade auf der Oberseite verziert. Das Kreuz soll die Kreuzigung Jesus symbolisieren. Hot Cross Buns sind eine ziemlich alte englische Tradition  zu Ehren der Göttin Eostre, die Göttin des Lichts und werden nach englischer Ostertradition (eigentlich) warm morgens am Karfreitag gegessen - Inzwischen ist dieses Gebäck das ganze Jahr über hier in den Supermärkten erhältlich. Dadurch hat es ein wenig an Osterbedeutung verloren. 

Hot Cross Buns 

Zutaten für 4 Buns
Zubereitung: 20 Min.
Backen; 30 Min.

Zutaten 
150 g Magerquark
2 Eier
50 g Birkenzucker
2 TL Backpulver (GF)
4 EL Mandelmehl
4 EL Kokosmehl
1 EL Chiasamen
1/2 TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz
2 TL Orangenschale

Außerdem
2-3 EL Honig oder heller Sirup zum Bestreichen
50 g Zarbitterschokolade (mind. 80% Kakao)


  • Den Backofen auf 170°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
  • Den Quark mit Eiern, Birkenzucker,Backpulver, Mandelmehl, Kokosmehl und Chiasamen in eine Schüssel geben. Mit den Knethaken des Handrührgerätes so lange kneten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig ca. 5 Minuten ruhen lassen, damit die Chiasamen quellen können. 
  • Anschließend mit angefeuteten Händen aus dem Teig 4 kleine Buns (Brötchen) formen und auf das Backblech legen. Die Buns im Ofen (Mitte) ca. 30 Minuten backen, bis ihre Oberfläche sich goldbraun färbt. 
  • Die Buns aus dem Ofen nehmen und noch warm mit Honig oder Sirup glasieren. 
  • Die Zarbitterschokolade grob hacken und über ein warmes Wasserbad langsam schmelzen lassen, anschließend in einen Spritzbeutel füllen und auf der Oberfläche jedes Buns ein Kreuz aufspritzen. 

Mittwoch, 12. April 2017

Wok-Gemüse mit Tofu


Die in diesem Rezept angeführten Mengenangaben für das Gemüse sollten eher als Empfehlung denn als Verpflichtung angesehen werden. Erlaubt ist, was euch gefällt und schmeckt. Kombiniert ganz nach Lust und Laune, etwa auch mit Pilzen (Austern oder Shiitakepilze), Sojasprossen, Jungzwiebeln oder Lauch. 
Enjoy it!! 

Wok-Gemüse mit Tofu

Zutaten für 4 Portionen
800 g Gemüse (gemischt, nach Marktlage, z.B. Sojasprosen, Paprikaschoten, Karotten, Erbsenschoten, versiedene Kohlarten, etc)
1 Chilischoten
250 g Tofu 
4 EL Pflanzenöl
1 Stück Ingwer 
1 TL Knoblauch 
3 EL Sojasauce
1 TL Ahornsirup 
50 ml Geflügelfond
1 EL Oystersauce
1 TL Maisstärke
Salz
2 TL Sesamöl
Sesamkörner (zum Garnieren)
Pfeffer

  • Den Tofu in 1,5 cm große Würfel, den geschälten Ingwer in Scheiben, die Karotte in feine Stifte schneiden. Knoblauch und Schalotte fein hacken. Die Paprikaschote halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Das Sesamöl in einer Wokpfanne erhitzen, den Tofu darin goldgelb braten, herausnehmen und warm stellen. 
  • Ingwer, Knoblauch, Schalotte und Chili im verbliebenen Öl anschwitzen. Karotten, Brokkoli, Blumenkohl, Sojasprosen, Erbsenschoten und Paprikastreifen zugeben und unter Rühren einige Minuten braten. 
  • Geflügelfond mit Oyster- sowie Sojasauce, Maisstärke und einem Esslöffel Wasser verrühren und das Gemüse damit aufgießen. 
  • Nun den Tofu unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup nach Bedarfabschmecken. In Schälchen anrichten und mit gehacktem Koriandergrün bestreuen.

Sonntag, 9. April 2017

„Brotloser“ Burger mit Kräuterremoulade


Diese Burger-Light-Version kann ohne schlechtes Gewissen geschlemmt werden! Mir nur 4 g Kohlenhydrate ein superleckeres und gesundes Low Carb-Gericht das gleichzeitig auch noch glutenfrei ist. 

„Brotloser“ Burger mit Kräuterremoulade 

Zutaten für 4 Personen
700 g grob gewolftes Beefhack (am besten frisch vom Metzger durchdrehen lassen und die gröbste Einstellung verlangen)
Salz
Pfeffer
2 TL gehackte Rosmarinnadeln
2 TL gehackte Thymianblättchen
3 EL Öl
4 EL Salatmayonnaise
4 EL saure Sahne (10 % Fett)
2 EL gehackte Petersilie
2 Tomaten
4 Gewürzgurken
1 Zwiebel
50 g Rucola
4 große Blätter Eisbergsalat
4 Scheiben Cheddar


  • Hack mit 2 TL Salz, 1 TL Pfeffer, Kräutern und 1 EL Öl verkneten. In vier gleich große Portionen teilen. Zu handtellergroßen, flachen Buletten formen. Für die Remoulade Mayonnaise, saure Sahne und Petersilie verrühren. Mit wenig Salz und kräftig mit Pfeffer abschmecken.
  • Tomaten waschen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Gurken abtropfen lassen, ebenfalls in Scheiben schneiden. Zwiebel in sehr feine Ringe schneiden. Rucola waschen und verlesen. Eisbergsalatblätter vorsichtig ablösen. 4 Teller mit Rucola auslegen, Salatblätter wie eine Schale daraufgeben.
  • Buletten im restlichen Öl unter Wenden 10 bis 15 Minuten braun und knusprig braten. Zum Schluss je 1 Scheibe Cheddar darauflegen und anschmelzen lassen. Remoulade auf die 4 Salatblätter verteilen, Buletten obenauf. Mit Tomate, Gurke und Zwiebelringen belegen. 

          Nährwerte pro Person: 550 Kcal
          39g F, 43g EW, 4g KH

         Quelle: Fit For Fun

Sonntag, 2. April 2017

Schweinefilet mit Armagh Bramley Apfel, gewickelt in durchwachsenen Speck auf einer Cidre-Senf-Sahne-Sauce


Schweinefilet umwickelt mit durchwachsenen Speck, ein Topping aus gebratenen Armagh Bramley Apfelwürfelchen und einer Cidre-Senf-Sahne-Sauce. Ein Traum! Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. 


Schweinefilet mit Armagh Bramley Apfel, gewickelt in durchwachsenen Speck auf einer Cidre-Senf-Sahne-Sauce

Portionen: 4
Zubereitungszeit: ca. 75 Minuten

Zutaten:
1 Schweinefilets 
8 Scheiben Bacon
Rapsöl
Salz und Pfeffer


Zutaten für Sauce:
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
200 ml Flasche Cidre (Armagh Cidre Co)
1 EL Apfelessig (Armagh Cidre Co)
2 EL Senf
100 ml Hühnerbrühe
250 ml Sahne
Salz und Pfeffer zu würzen
Speisestärke zum verdicken, wenn nötig 

Für das Topping
2 Armagh Bramley Äpfel
1 El Butter
Frischen gemahlenen Pfeffer
Curry 
50 g frisch geriebenen Cheddar


  • Schweinefilet waschen, trocken tupfen und in 8 kleine Medaillons schneiden. 
  • Zwiebel schälen und fein würfeln bzw. hacken. Nun die Medaillons mit jeweils 1 Speckscheibe umwickeln und in einer Pfanne mit heißem Öl auf jeder Seite 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und in eine gefettete Auflaufform geben.
  • Anschließend die Zwiebel im Brateinrückstand der Pfanne die Zwiebeln glasig dünsten, dann mit Cidre ablöschen und mit Hühnerbrühe aufgießen, etwas einreduzieren lassen. Anschließend Essig und Sahne dazu gießen und kurz aufkochen lassen. Mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Falls nötig, die Sauce mit etwas Wasser angerührte Speisestärke verdicken. Die Sauce über die Medaillons gießen. 
  • Den Backofen auf 200°C  Oberhitze vorheizen. 
  • Für das Topping die Äpfel schälen und entkernen und in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne die Butter schmelzen, die Apfelwürfel darin 3 Minuten anschwitzen, bis sie weich sind, mit etwas Pfeffer und Curry abschmecken. Die Medaillons damit bestreuen, etwas geriebenen Cheddar-Käse darüber reiben und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Oberhitze ca. 5 Minuten überbacken.