Montag, 18. September 2017

Ein schöner Morgen in Belfast Castle


Ein Städtchen unter einer Klippe, eine Ortschaft mit bunt angestrichenen Häusern am Meer dort liegt Belfast. Ca. 15 Minuten außerhalb von Belfast City befindet sich das Belfast Castle, dort ging es heute Morgen nach dem Frühstück hin. Wir verbrachten ein schönen Vormittag am Schloss, spazierten durch den kleinen Park und genossen die sagenhafte Aussicht. 


Das Schloss wurde 1870 vom Marquis von Donnegall im schottischen freiherrlichen Stil erbaut. Es liegt in 120m Höhe auf dem Hügel Cave Hill mit fantastischer Aussicht auf die Stadt Belfast und die Bucht Belfast Lough. 


Die reiche Familie der Shaftesburys erbte das Schloss durch Heirat. 1934 wurde das Schloss der Stadt Belfast übergeben. 



Die im klassischen italienischen Still geschwungene Außentreppe des Schlosses, lies der 9. Earl of Shaftesbury 1894 als Geschenk an seine Mutter erbauen. 


Im Schoss befindet sich ein sehr schönes Restaurant, eine Bar und ein Antiquitätenladen. 


Die wunderschönen Landschaftsgärten des Schlosses wurden nach dem Motto "Die Schlosskatze" gestaltet, das auf eine weiße Katze zurückgeht, die den Gärtnern hinterher lief. 


Sonntag, 17. September 2017

Country comes to town und eine Herbsliche Leckerei / Glutenfreier Zwetschgen-Streuselkuchen mit Hefeteig


Ein jährliches Ereignis in meiner Heimatstadt. Die Straßen von Portadown sind geschlossen, um Platz für Oldtimer, Traktoren, Stände, lebende Tiere, Handwerk und Country-Musik zu schaffen. 



Einschließlich mein Lieblings Farmerstand der lokales Obst und Gemüse verkauft und ich mal wieder 2 Kilo Zwetschgen in meiner Tasche verschwinden lies. 


Es ist ungemütlich draußen. Man merkt es eindeutig: der Sommer ist vorbei, die Temperaturen sind unter 12 Grad gefallen. Hätte ich einen Glühwein-Stand gefunden wäre dass mein Highlight gewesen. Allein das Wort Glühwein klingt schon herrlich kuschelig, aber für Glühwein ist es noch zu früh, deswegen sind wir in ein Café eingekehrt und haben uns jeder eine dampfende Tasse Cappuccino bestellt.


Pünktlich für mich zum gefühlten Herbstbeginn ist ein neues Rezept eingezogen: Ein Zwetschgenkuchen aus einem glutenfreien Hefeteig in dem so ziemlich alle Zutaten stecken, die ich mit dem Herbst verbinde - Zimt, Honig, Nüsse und selbstverständlich Zwetschgen!


Die Idee zum Teig stammt von Petra von "Holla die Kochfee". Am Belag habe ich einiges verändert, allein schon, weil mir die Herbstlichen Zutaten fehlten. 
Fazit: Ein glutenfreier Hefeteig aus gesunden Zutaten!


Zwetschgen-Streuselkuchen mit Hefeteig

Zutaten für 1 Backblech
Für den Hefeteig
250 g Quark
50 ml Sahne
1 Würfel frische Hefe (bei mir waren es 14g Trockenhefe, da ich hier keine frische Hefe bekomme)
1 TL Zucker
300 g Mandelmehl
80 g Birkenzucker
50 g weiche Butter
2 TL Backpulver, glutenfrei
1 EL Rohkakao
1 TL Zimt


Für den Belag
50 g Reismehl
50 g Haferflocken, gemahlen
50 g Buchweizen
50 g gehackte Haselnüsse
20 g Birkenzucker
30 g Kokosöl
2 EL Honig
½ TL Zimt
1,5 kg Zwetschgen

  • Quark und Sahne in einem Topf erwärmen, den TL Zucker dazugeben und die Hefe dazugeben, glattrühren und ca. 10 – 15 Minuten ruhen lassen.
  • Mandelmehl, Birkenzucker, Backpulver in eine Schüssel geben. Butter und die Quark-Hefe-Sahne dazugeben und alles gut verkneten. Den Kakao und Zimt zufügen und alles zu einem Teig kneten. 
  • Den Teig zwischen 2 Lagen Backpapier ausrollen. Den Hefeteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. 
  • Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Währenddessen die Zwetschgen entsteinen und halbieren und auf dem Teig verteilen.  
  • Für die Streusel das Reismehl mit den gemahlenen Haferflocken, dem Buchweizen, gehackten Haselnüssen, dem Birkenzucker, Kokosöl, Honig und Zimt in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Die Streusel auf den Zwetschgen verteilen und den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen. 


Mittwoch, 13. September 2017

Lachs-Spitzkohl-Auflauf / Fitmacher-Rezept!


Spitzkohl gart schneller als normaler Weißkohl und ist trotz der Ballaststoffe sehr gut verträglich. Sein feines Aroma passt prima zu Fisch.


Zutaten für 4 Personen
1 kleiner Spitzkohl
2 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer
1 TL Kümmel 
1 Bund Dill
600 g Lachsfilet
100 g Sahne
200 ml Milch 
ca. 2 EL Honig
ca. 2 gestr. EL mittelscharfer Senf
150 g frisch geriebener Hartkäse zum Überbacken
Fett für die Form

  • Backofen auf 200°C vorheizen. Spitzkohl putzen und den Strunk entfernen. Kohl in ca. 1/2 cm breite Streifen schneiden, waschen und trocken schütteln. Kohl im heißen Öl bei mittlerer Hitze kurz dünsten, salzen und pfeffern, den Kümmel zufügen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 10 Min. schmoren (evtl. etwas Wasser dazu gießen).
  • Dill waschen, trocken tupfen, einige Blätter beiseitelegen, Rest fein hacken. Lachs kalt waschen, trocken tupfen und quer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Lachsstücke rundum salzen und pfeffern sowie mit Dill bestreuen.
  • Spitzkohl abtropfen lassen, dabei den Kochsud auffangen. Sud mit Sahne, Milch, Honig und Senf verrühren, salzen und pfeffern und etwas Muskat zufügen. Die Hälfte des Käses in die Sauce einrühren.
  • Eine Auflaufform einfetten, Lachs und Gemüse hineinschichten. Die Sauce zugießen, restlichen Käse darüber verteilen und den Auflauf im heißen Ofen (Umluft 180°) 20-25 Min. backen. Warm servieren.

Sonntag, 10. September 2017

Apfelkuchen Low Carb


Ich lebe tatsächlich nach dem Motto an apple a day… und esse fast jeden Tag einen Apfel. Mit den feinen Äpfeln lässt sich natürlich noch viel, viel mehr anstellen, als sie einfach als Snack zwischendurch zu genießen. Kreative Rezepte, klassische Rezepte, herzhafte Rezepte oder süßes Backwerk. Hier bleibt es heute ganz klassisch. Ein alter Bekannter schmeißt sich neu in Schale, an den ich mein Herz verloren habe - Apfelkuchen - am besten noch mit einem Klecks geschlagener Sahne. 
Ein Rezept, von dem man nicht glaubt, wie einfach es eigentlich ist. Perfekt für den Spätsommer, da es draußen langsam wieder kühler wird. 


Apfelkuchen

Für 8 Stücke
20cm Springform
Zubereitung: ca. 25 Min.
Backen: ca.45 Min.
Zutaten
4 Eier
50 g Birkenzucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz
200 g gemahlene Mandeln
1/4 TL Backpulver
20 g zerlassene Butter
3-4 süß-säuerliche Äpfel
2 EL gehackte Mandeln


Außerdem
Butter für die Form
Birkenpuderzucker zum Bestäuben

  • Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Springform gut einfetten. Die Eier mit Birkenzucker, Zimt und Salz weißcremig verrühren. Die gemahlenen Mandeln mit Backpulver vermengen und mit der zerlassenen Butter zur Eimasse geben. So lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig in die Springform geben glatt streichen.
  • Die Äpfel waschen, schälen, putzen und in Spalten schneiden. Die Apfelspalten in den Teig drücken und die gehackten Mandeln darüberstreuen.
  • Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen, dann den Kuchen mit einem Stück Backpapier abdecken und weitere 20-30 Minuten backen. Den Springformrand vorsichtig losen und den Kuchen vollständig auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben. 

Mittwoch, 6. September 2017

Irisches Soda-Brot mit Rosinen (glutenfrei)


Das irische Soda Brot ist ein mildes Brot. Typisch für irisches Brot, es wird mit Natron und Buttermilch gebacken. 
Das Soda-Brot wird als Laib in einer Gusseisen-Pfanne gebacken, das zum irischen Frühstück (Ulster Fry) gereicht wird. Ich kenne kein anderes Brotrezept, das einfacher ist, selbst dies hier mit Rosinen ist super easy. 


Irisches Soda-Brot mit Rosinen


Zutaten
480 g glutenfreies Allzweckmehl
2 TL glutenfreies Mehl
50 g Zucker oder Stevia / Birkenzucker verwenden)
1 TL Natron
1 TL Backpulver
½ TL Salz
120 g Butter
1 Ei
240 ml Buttermilch
1 EL Milch 
200 g Rosinen


  • Den Backofen auf 190°C/Umluft 170°C mit einer Gusseisenpfanne vorheizen. 
  • Das Mehl, Backpulver, Natron, Zucker und Salz in einer Rührschüssel vermengen.
  • Die Butter glatt rühren, dann das Ei hinzufügen und gut mischen. Die Buttermilch dazu gießen und verrühren, bis es ein 
  • glatter Teig  wird. Nun die Rosinen hinzufügen und mischen.
  • 2 TL Mehl auf einer sauberen Oberfläche streuen. Den Teig aus der Rührschüssel nehmen und zu einen ovalen Ball formen.
  • Mit einem scharfen Messer auf der Oberseite des Teigs ein Kreuz einschneiden. Das Soda-Brot in die vorgeheizte Gusseisen-Pfanne übertragen. Für 40 Minuten backen. 


Montag, 4. September 2017

Glutenfreie Knusprige Kabeljaufinger mit Süßkartoffelecken und Dill-Rotkrautsalat


«Wann gibt's endlich wieder mal Fischstäbchen?» Wer Kinder hat, kennt diese Frage. Doch sind wir ehrlich, auch uns Erwachsene kanns durchaus mal nach den knusprigen «Fischfingern» gelüsten. Selbstverständlich nach den Selbstgemachten!

Glutenfreie Knusprige Kabeljaufinger mit Süßkartoffelecken und Dill-Rotkrautsalat

Zutaten: 4 Personen
Vorbereitung: 30 Min.
Kochen: 40 Min.


Zutaten
3 große Süßkartoffeln (700g), geschrubbt und in Keile geschnitten
½ EL Sonnenblumenöl, plus ein wenig extra
½ großer Rotkohl
½ mittlere rote Zwiebel, fein geschnitten
6 große Cornichons, geviertelt
3 EL griechischer Joghurt oder Mayonnaise
25 g Dill, fein gehackt
4 Kabeljaufilet (160g pro Filet)
2 große Eier
100 g frisches glutenfreies Paniermehl


  • Den Backofen auf 200C / 180C Umluft / Gas 6.vorheizen. 
  • Die Süßkartoffelkeile in einer Schüssel geben, mit dem Öl, 1 TL Salz und 1/4 TL Pfeffer würzen und gut vermengen. Die Kartoffeln auf ein Backblech Übertragen und für 25-30 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Kartoffeln umdrehen. Die Keile sollten knackig und goldbraun sein.


  • Inzwischen den Rotkohl halbieren und den Keil entfernen. Die Blätter so fein wie möglich schneiden und in eine große Rührschüssel mit Zwiebel und Cornichons geben. In einer anderen Schüssel kombiniere den Joghurt oder die Mayonnaise mit dem Dill und 2 EL der Cornichons-Beizflüssigkeit. Mische das Dressing mit den anderen Zutaten, bis alles gut beschichtet ist, dann beiseite stellen.


  • Den Backofengrill anheitzen. Den Kabeljau in Fingerdicke streifen schneiden. Die Eier in eine flache Schüssel vermischen, das Paniermehl in eine separate Schüssel mit einer guten Prise Salz und Pfeffer geben. Tauche jedes Kabeljaufinger in das Ei und dann in das Paniermehl, und lege sie auf einem geöltes Backblech. Für 6-7 Minuten unter dem Grill backen. 
         Quelle: BBC Goodfood

Sonntag, 3. September 2017

Weißer Zitronen-Schokoladenkuchen mit Frischkäse-Frosting (GF)



Hmmm, ein Kuchen, der nach Sommer schmeckt - Macht sofort gute Laune! 
Man nehme ein alt hergebrachtes, ehrliches Rezept, mische es mit ein oder anderen Geheimzutaten und würze das Ganze mit einer ordentlichen Portion Erfahrung -  fertig ist das Konzept von Liebe und Herzlichkeit ♥ 

Weißer Zitronen-Schokoladenkuchen mit Frischkäse-Frosting

Zubereitung: ca. 30 Minuten

Zutaten für ca. 15 Stücke
2 Bio-Zitronen
250 g weiße Kuvertüre
8 Eier
100 g Birkenzucker
Salz
250 g gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln
1 TL Vanille-Extrakt
1 TL glutenfreies Backpulver
6 EL Limoncello (ersatzweise Limettensirup)
100 g weiche Butter
60 g Puderzucker
300 g Doppelrahm-Frischkäse

  • Eine Kastenform (30 cm Länge) oder ein Gugelhupf  fetten. Den Backofen auf 160 Grad (Umluft 140 Grad) vorheizen. 
  • Zitronen heiß waschen, trocken reiben. 2 EL Schale fein abreiben, Saft auspressen. Kuvertüre in der Küchenmaschine fein raspeln. 
  • Eier, Zucker und Salz mit den Schneebesen des Handrührers 5 Minuten hellcremig aufschlagen. Gesamte Mandeln, geriebene Kuvertüre, Puddingpulver und Backpulver mischen, mit Zitronensaft und -schale, unter die Eimasse rühren.
  • Den Teig in die Form füllen und ca. 65 Minuten (Stäbchenprobe) backen. Ggf. nach der Hälfte der Zeit mit Backpapier oder Folie abdecken, falls die Oberfläche zu schnell bräunt.
  • Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und mit einem Holzspieß mehrmals einstechen. Sofort 3 EL Limoncello überträufeln. Abkühlen lassen, aus der Form lösen und sehr gut kühlen.
  • Butter, Puderzucker und restlichen Likör in der Küchenmaschine hellcremig aufschlagen. Frischkäse portionsweise kurz unterrühren. Kuchen mit der Frischkäsecreme anrichten. Eventuell mit Blüten bestreuen.

Samstag, 2. September 2017

Hähnchenbrust gefüllt mit Tomaten und Mozzarella


Saftig zartes Fächerhähnchen aus dem Backofen, gefüllt mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum.

Hähnchenbrust gefüllt mit Tomaten und Mozzarella

Zutaten für 4 Portionen
4 Hähnchenbrüste
Salz, Pfeffer
15 sonnen getrocknete Tomaten
2 Kugeln Büffelmozzarella
ca. 20 Basilikumblätter
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 Schuss Weißwein
250 ml Sahne
50 g geriebenen Parmesan


  • Den Backofens auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Den Mozzarella in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden. Knoblauchzehe fein würfeln, in einer backofentauglichen Backform/Pfanne das Olivenöl erhitzen und den Knoblauch anschwitzen. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Dann die Hitze reduzieren und die Sahne und den geriebenen Parmesan dazugeben, nur leicht erwärmen. Beiseite stellen.
  • Die Hähnchenbrüste unter kaltem Wasser abspülen und mit einem Küchenpapier trocken tupfen. Dann mit einem scharfen Messer in Querrichtung in gleichen Abstand vier Rillen in jeweils eine Hähnchenbrust schneiden, ohne sie dabei ganz durchzuschneiden.
  • Die Brüste mit Salz und Pfeffer würzen und in die geschnittenen Taschen abwechselnd je eine Scheibe Tomate und eine Scheibe Büffelmozzarella und Basilikumblatt stecken. Die präparierten Hähnchenbrüste in die mit Sahnesauce Backform/Pfanne legen.
  • Für 20-25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. 


Freitag, 1. September 2017

Wiederholungstäter - Rathlin Island Teil II


Wie bereits im Titel gesagt sind wir Wiederholungstäter. Seit unserem letzten Besuch
(Teil I : Mystische Stille auf Rathlin Island) vor gut einer Woche, wollten wir noch einmal dorthin zurück kehren. 


Rathlin Island mit dem irisch-gälischen Namen Reachlainn liegt zehn Kilometer vom nordirischen Festland entfernt. Wer die Fähre von Ballycastle nach Rathlin Island nimmt, hat Wind, Himmel und Natur gebucht.
Die sagenhaft naturbelassene Wanderwege führen kreuz und quer über die Insel mit den wundersamsten licht- und wolkenumspielten Aussichten.


An diesem sonnigen Morgen starteten wir wieder möglichst früh, denn wir wollten um 10 Uhr in Ballycastle sein. Der Grund, weshalb wir so früh starteten, war, dass wir in Ballycastle die Fähre nach Rathlin Island nehmen. Für mich gibt es zwei Gründe, um nach Rathlin Island nochmal zurück zu kommen: Die Suche nach Einsamkeit und ein Besuch des Seabird Centre. Das Seabird Centre auf Rathlin Island ist ein Ort, wo man die Vögel und noch viele andere Arten beobachten kann.


Das Seabird Centre befindet sich rund 7 Kilometer von Church Bay entfernt, wo die Fähre anlegt. Es gibt zwei Möglichkeiten, vom Hafen dahin zu kommen: Entweder man geht zu Fuss (ein sehr steiler auf und ab Fussweg!), oder man bezahlt ein Ticket £15 für den privat betriebenen Bus, der regelmäßig hin- und her fährt. Bei unserem letzten Besuch wollten wir die 7 Kilometer zum Seabird Centre laufen, leider habe ich bei halber Strecke schlapp gemacht. Also haben wir uns entschlossen, diesmal den Bus zu nehmen.


Die Busfahrt war ziemlich abenteuerlich, wir fuhren viele Kurven teils recht steil entlang der Hügel. Als wir beim Seabird Centre ankamen, waren wir begeistert von der Aussicht: Ein Leuchtturm steht ganz oben auf einem steilen Felsen. Es geht ein steile Treppe mit 90 Stufen hinunter zur Aussichtsplattform.


Von dieser Plattform aus sieht man in den Sommermonaten direkt auf die Felsen mit den tausenden nistenden Vögeln. Der Eintritt ins Seabird Centre beträgt für Erwachsene £5 und £2,50 für Kinder.


Nach zwei Stunden und einem Picknick fuhren wir zurück an den Hafen von Church Bay. Von da aus wanderten wir in Richtung Süden zum zweiten Leuchtturm, dort begegneten wir Dutzende Robben, die sich auf Sandbänken sonnen, hoppelnden Hasen, Kiebitz und Schnepfe und wilden Orchideen, sogar Delfine die sich Schiffe nähern, um auf den Wellen zu reiten – aber kaum einem Menschen.


Zeit für eine Pause in „McCuaigs Bar“ – abendlicher Treffpunkt für Einheimische und Touristen.


 Es war heiß an diesem letzten Tag im August auf Rathlin, die unbedeckten Hautpartien haben Farbe abbekommen – das haben wir so nicht erwartet. Unsere Backpacks waren vollgepackt mit dicken Pullovern und Regensachen, nur die Sonnencreme hatten wir nicht.

Und damit war unsere Zeit auf Rathlin vorbei. „Bye bye, Puffins“


bis zum nächsten Mal Rathlin!