Montag, 31. August 2015

Die beste Hähnchenbrust im Parmesanmantel (glutenfrei)


Ich muss sagen, dass mir die Institution "Wocheneinkauf" völlig fremd ist. Ich kaufe fast täglich je nach Stimmung frisch ein und weiß jetzt noch nicht, was ich morgen kochen werde. Ich kenne viele Menschen, die das Einkaufen nervt, mich entspannt es. Deshalb mache ich es fast täglich. Meist auch in mehren Geschäften. Heute kam ich dann mit Hähnchenbrust nach Hause. Da ich noch Tomaten und Parmesan im Haus hatte, kam mir spontan der Gedanke, die Zutaten zu kombinieren.
Die Hähnchenbrust, die von Hause aus ja eher weniger Geschmack hat, wird zu einem ganz hervorragenden Gericht, wenn man sie mit Parmesan überbackt. Ein tolles Rezept, welches es mit Sicherheit nicht zum letzten mal gegeben hat.

Hähnchenbrust im Parmesanmantel

Zubereitung: 20 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten
Zutaten für 4 Portionen

Zutaten
Marinara Soße
2 EL Olivenöl extra vergine
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL getrocknete Petersilie
1/4 TL getrockneter Oregano
1 Prise Chilipulver
150 g Roma-Tomaten, in grobe Würfel geschnitten 
1 gute Prise Zucker
1 Lorbeerblatt
1 kleine handvoll frischer Basilikum, gehackt


Huhn
4 Hähnchenbrust ohne Haut  
50 g Parmesan, frisch gerieben 
1 großes Ei
1 EL glutenfreies Allzweck-Mehl
200 g glutenfreie Brotkrümmel (Paniermehl)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
3 EL Olivenöl extra vergine
1 Kugel (125 g) Vollmilch Mozzarella-Käse, in Scheiben geschnitten
frischem Basilikum


Für die Tomatensauce
2 EL Olivenöl in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin
1 1/2 Minuten andünsten, danach die Tomaten zufügen und mit Zucker, Salz, Chili, Oregano und Pfeffer würzen.
Das ganze ca 15 bis 25 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Am Ende den frischen Basilikum dazu geben.

Für das Huhn
Parmesan und das Paniermehl in einer großen Schüssel vermengen. Das Ei aufschlagen, in eine zweite Schüssel geben und leicht verquillen.  Das Fleisch zunächst salzen und pfeffern, anschließend in der Paniermehl-Mischung schwenken und fest andrücken.

Pfanne mit etwas Öl auf mittlere Temperatur erhitzen. Die Filets ungefähr 3 bis 4 Minuten anbraten, dann wenden und noch mal rund 2 Minuten von der anderen Seite braten lassen, bis sie knusprig sind.

Backofen mit ein Backblech auf ein 200°C erhitzen. Die Filets nach der Bratzeit aus der Pfanne nehmen und auf das warme Backblech übertragen, mit Mozzarella belegen und im vorgeheizten Ofen backen, bis der Käse beginnt zu schmelzen (ca. 3-4 Minuten).

Aus dem Ofen nehmen und auf jedes Schnitzel mit 2 EL Tomatensauce servieren. Mit frischem Basilikum garnieren und sofort servieren. Das Hinzufügen zusätzlicher Sauce ist gewünscht sowie das genießen!!

Sonntag, 30. August 2015

Crème Brûlée Käsekuchen Schnittchen (glutenfrei)


Ich glaube nicht, dass ich in Worte ausdrücken kann wie sehr ich Käsekuchen liebe. Diese Schnittchen sind ein Traum, unglaublich lecker. Ein perfekt karamellisierte, knuspriges Karamell auf einem seidig cremigen Käsekuchen, der auf ein leicht salzigen, buttrigen Keksboden aufliegt. Dann mit ein wenig leicht gesüßte 
Schlagsahne und frischen Himbeeren die bei jedem Bissen im Mund für eine leichte Herbe Note sorgt. 

Crème Brûlée Käsekuchen Schnittchen



Ausbeute: 9 - 12 Stück

Zutaten für den Keksboden 
200 g glutenfreie Butterkekse
100 g  geschmolzen (vorzugsweise gesalzen)

Käsefüllung
100 g Zucker
1 1/2 Esslöffel Speisestärke
500 g Frischkäse, weich
3 große Eier
3 EL Sahne
3 EL Sauerrahm
1 TL Vanille-Extrakt

Belag
6 EL Kristallzucker
Schlagsahne, frischen Himbeeren und Minze zum Garnieren (optional)


Für die Kruste:
Backofen auf 180°C / 160°C Umluft / Gas 4.vorheizen. Eine 20 cm-Backform großzügig ausbuttern.

Die Kekse fein zerkleinern und in eine Schüssel zusammen mit der geschmolzene Butter vermengen. Diese Mischung in die vorbereitete Backform drücken und im vorgeheizten Ofen für 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, die Ofentemperatur auf 160°C / 140°C Umluft / Gas 3. zurück drehen.

Für die Füllung:
In einer Schüssel den Zucker mit der Speisestärke vermengen. In einer separaten Schüssel den Frischkäse mit einem elektrischen Handrührgerät auf niedrige Geschwindigkeit glatt rühren. Dann das Zuckergemisch zufügen und ungefähr 1 Minute weiter rühren.

Nun nacheinander die Eier unterrühren, zum Schluss die Sahne, saure Sahne und das Vanille-Extrakt glatt rühren.

Tippe ein paarmal die Schüssel gegen die Arbeitsplatte, um die Luftblasen zu lösen. Gieße die Füllung über den Keksboden. Nun stelle die 20 cm-Backform in eine 23 cm-Backform (ein Bräter wäre auch in Ordnung) und gieße etwa 3 Tassen heißes Wasser in die 23 cm-Backform (oder so viel Wasser das der Wasserstand auf halber Höhe an den Seiten der 20 cm- Backform erreicht hat).

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 40 bis 45 Minuten stocken lassen. Nach der Backzeit den Kuchen bei geschlossener Tür im warmen Backofen etwa 10 Minuten stehen lassen, danach auf einem Kuchengitter bei Raumtemperatur 1 Stunde abkühlen, anschließend abgedeckt für 4 Stunden kalt stellen.

Für den Belag:
Schneide den Kuchen in Quadrate. Bestreue jedes Quadrat mit einer gleichmäßigen Schicht aus Zucker und schmelze den  mit einem bunzen Brenner. Wenn die Zuckersicht abgekühlt ist kommt ein kleiner Klacks Schlagsahne über die Spitze, darauf eine Himbeere und evtl. mit Minze garnieren.

Tipp: Um das beste Ergebnis zu bekommen, schmelze den Zucker erst kurz vor dem Servieren.
          Im einem luftdichten Behälter, kühl lagern. 

Samstag, 29. August 2015

Tatar von geräucherter Makrele, Spitzpaprika, Gurke und Radieschen


Eine vegetarische Vorspeise oder ein leichtes Abendessen das sich perfekt vorbereiten lässt.
Alle Zutaten werden zimmerwarm verarbeitet.

Das Tatar hat es mir auf den ersten Blick angetan. Quasi Liebe auf den ersten Bissen.

Tatar von geräucherter Makrele, Spitzpaprika, Gurke und Radieschen

Vorspeise 4 Personen

Zutaten
200 g geräucherte Makrele, filetiert 
2 Ramiro Spitzpaprikas, rot, gelb und/oder grün
1/2 Salatgurke
4 Radieschen
1 TL Dijor Senf
2 EL weiβer Balsamico Essig
2 EL Olivenöl
Salz, (Cayenne) Pfeffer
1 EL Mayonnaise, glutenfrei
1-2 Esslöffel Kerbel- oder platte Petersilieblätter
4 Scheiben Puffreis (glutenfrei) 

  • Spitzpaprikas entstielen, der Länge nach halbieren und entkernen, der Länge nach möglichst dünn schneiden, die Streifen so dünn wie möglich in Würfel schneiden. Beiseite stellen.
  • Salatgurke schälen, mit einem Löffel das Kerngehäuse entfernen, die Gurke in feine Würfel schneiden. Separat beiseite stellen. Radieschen waschen und in feine Würfel schneiden.Beiseite stellen. 
  • In einer kleinen Schüssel ein Dressing von Senf, Essig, Öl und je nach Geschmack Salz und Cayennepfeffer schlagen. Die kleinen Spitzpaprikawürfel in das Dressing tun und gut vermengen, danach die Paprikawürfel in einem Sieb abtropfen lassen und das Dressing auffangen. Wiederhole diesen Vorgang mit der Gurke und den Radieschen. 
  • Die geräucherte Makrele mit einer Gabel verreiben und ein Esslöffel des aufgefangenen Dressings, die Mayonnaise und je nach Geschmack Pfeffer durchmischen.
  • Einen Servierring um den Puffreis legen, ein viertel der Spitzpaprika in den Ringform tun und richtig andrücken. Jetzt auch ein Viertel der Makrele hinzufügen und richtig andrücken, danach die Gurke und die Radieschen. 
  • Den Ring vorsichtig entfernen. Auf diese Weise noch 4 kleine Tatare machen. Mit Kerbel- oder Petersilieblätter garnieren.

Quelle: Sweet Point

Aus dem Ofen - Gebackene Ofenkartoffeln mit Brokkoli Käsesauce


Gleich vorneweg: Das ist kein Diätgericht (gibt’s bei mir eh nicht). Wir verwenden Butter, und zwar reichlich. Für den herrlichen Geschmack unerlässlich!

Hier trifft würziger Cheddar zusammen mit Brokkoli auf eine überragende Ofenkartoffel zu einem wahrlichen Geschmackserlebnis. Mit diesem tollen Gericht werden sogar Brokkoli-Verweigerer überzeugt! 
Genießt das Leben!!
Gruss, Bea

Gebackene Ofenkartoffeln mit Brokkoli Käsesauce

Zubereitungszeit: 5 Minuten
Kochzeit: 7 Minuten
Ausbeute: 4 Portionen, kann leicht verdoppelt werden

Zutaten
4 Offen-Kartoffeln, gewaschen 
3 EL Butter
3 EL glutenfreies Allzweck-Mehl
1/2 Zwiebel, in kleine Würfel
1 Knoblauchzehe, in sehr feine Würfel oder gepresst
300 ml kalte Milch
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Prise Muskat
200 g glutenfreien scharfen Cheddar, in streifen gerieben oder Parmesan 
300 g kleine Brokkoliröschen

  • Die Kartoffeln mehrfach mit einen  Rouladen-Spieß einstechen damit sie im Ofen nicht aufplatzen und die Ofenkartoffel wird schneller gar. Die Ofenkartoffel in ein Stück Alufolie, entweder geölt, oder mit einem Stückchen Butter, salzen und pfeffern dann fest einwickeln und für 40-60 min (je nach Größe der Kartoffel) bei hoher Temperatur (200-230 Grad) in den vorgeheizten Ofen geben. Ob die Kartoffeln gar sind, kannst Du mit einem Holzspieß testen - wenn die Kartoffeln sich weich anfühlen und nichts mehr am Spieß hängen bleibt sind sie perfekt. 
  • Brokkoli mit ein wenig Salz in einem Topf mit Wasser abgedeckt gar kochen (ca.7 Minuten), abgießen und beiseite stellen.
Für die Brokkoli-Käse-Sauce:
  • In einem Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel, Knoblauch darin anschwitzen. Mehl hineinrühren (Achtung: Es brennt schnell an! Darum rühren und rühren …) Die kalte (!) Milch in die sehr heiße Mehlschwitze einrühren und weiterrühren und weiterrühren, bis sich Milch, Butter und Mehl gut zu einer Mehlschwitze verbunden haben und keine Klümpchen vorhanden sind. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nun den gerieben Cheddar-Käse zufügen, dabei rühren, bis der Käse geschmolzen ist, danach der gedämpfte Brokkoli zufügen. 
  • Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, Folie etwas öffnen (Vorsicht sehr Heiß!!), die Kartoffeln leicht auseinander drücken und mit Brokkoli-Käsesauce füllen. 

Freitag, 28. August 2015

Summer-Blues Dessert - Beerengrütze mit Mango-Joghurt-Schaum

Der Sommer ist fast vorbei und für einige von uns sind die Kinder zurück in der Schule, bei uns geht es nächsten Dienstag los.

Also, gibt es keinen besseren Weg, und keine bessere Gelegenheit, als das Ende mit einem Summer-Blues Dessert zu beenden. Das Beerengrütze mit Mango-Joghurt-Schaum ist leicht, erfrischend, fruchtig in einem hohen Wein-Glas serviert und mit einem Basilikumblatt garniert, (traurig, dass ich kein essbares Kleeblatt zu Verfügung hatte).


Beerengrütze mit Mango-Joghurt-Schaum


Rezept für 4 bis 6 Personen

Zutaten: 
3 Blatt weiße Gelatine
1 große reife Mango (ca. 400 g)
25 g Puderzucker
250 g Naturjoghurt

Beerengrütze:
500 g gemischte Beeren ( z.B. Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, rote Johannisbeeren, Blaubeeren)
40 g Zucker
150 ml Orangensaft
100 ml schwarzen Johannisbeersaft
1 EL Honig
1 Msp. Zimtpulver
abgeriebene Schale von 0,5 Orange ( unbehandelt)
abgeriebene Schale von 0,5 Zitrone (unbehandelt)

  • Für den Mango-Joghurt-Schaum die Gelatine ca. 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
  • Inzwischen die Mango mit einem Sparschäler schälen. Das Fruchtfleisch flach vom Stein abschneiden, in kleine Würfel schneiden, fein pürieren und durch ein sehr feines Sieb streichen (das Püree darf keine Fruchtstückchen oder fasern mehr enthalten). 200 g von diesem Mangomark mit dem Puderzucker leicht erwärmen, die gut ausgedrückte Gelatine unter Rühren in dem warmen Mangomark auflösen und alles glatt rühren.
  • Den Naturjoghurt nach und nach unterrühren und die Crème noch einmal durch ein sehr feines Sieb streichen. Die Crème in ein Spritzbeutel füllen, verschließen und zwei ca. 3 Stunden kühl stellen.


Beerengrütze:

  • Die Beeren putzen, ganz kurz waschen und gut trockentupfen. 
  • Den Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren hellbraun karamellisieren lassen. Orangensaft, schwarzen Johannisbeersaft und Honig unter Rühren zugeben und kurz aufkochen lassen.
  • Zimtpulver, Orangen- und Zitronenschale zugeben und alles bei mittlerer Hitze unter Rühren sirupartig einkochen. Die Beeren zufügen, die Grütze einmal vorsichtig mischen und dann abkühlen lassen.
  • Die Beerengrütze in Gläsern anrichten und den Mango-Joghurt-Schaum mit einer Tulpentülle dekorativ darauf spritzen.

Mittwoch, 26. August 2015

Total spießig - Hawaiianische Hähnchen Kebabs


Gehörst Du auch zu den Menschen, die den Sommerurlaub für dieses Jahr hinter sich haben? Und träumt nicht jeder einmal von Hawaii? Kokosnuss-Bikinis, Frühstücken am Strand? Naja, da hilft wohl nur eins, im eigenem Heim sich den Urlaub einfach auf den Teller zu hollen. 
Gegrillte Hähnchen-Spiesse mit Ananasstücke und Gemüse dazu Reis mit einer Kokossauce. 

Hawaiianische Hähnchen Kebabs

Ausbeute: ca. 9 - 10 Kebabs

Zutaten:
4 Hähnchenbrust, ohne Haut, in Würfel geschnitten
1 frische Ananas in Würfel geschnitten 
2 grüne oder rote Paprika, in Stücke geschnitten
2 große rote Zwiebel, in Stücke geschnitten
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Marinade:
1 EL gehackter Ingwer
2 EL Sojasauce
4 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehen, gehackt 
1/2 TL Sesamöl
1 1/2 EL Reisessig


Für die Sauce:
1 Knoblauchzehen, gehackt 
1 Frühlingszwiebel, in ringe geschnitten
1 Dose Kokosmilch
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Curry


  • Für die Marinade, alle Zutaten in einer Schüssel vermengen. Das klein gewürfelte Hühnerfleisch in ein großen wiederverschließbaren Gefrierbeutel füllen.  Die  Marinade in den Beutel zum Huhn gießen und wieder verschließen, im Kühlschrank für 3 Stunden ziehen lassen.10 Holzstäbchen (Schaschlickspieße) für 1 Stunde im kalten Wasser einweichen.
  • Den Ofen-Grill auf 175°C vorheizen. Nun abechselt auf jedes Holzstäbchen die Zwiebeln, Paprika, Huhn und die Ananas aufspießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Den Grillrost mit Olivenöl einpinseln, die Spieße darauf legen. Für 25 bis 30 Minuten grillen. 
  • In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten. Ein Topf mit etwas Olivenöl erhitzen den Knoblauch und die Frühlingszwiebel glasig dünsten, dann den Curry anrösten und mit Kokosmilch ablöschen. Auf kleiner flamme 10 Minuten simmern lassen. 


Dienstag, 25. August 2015

Ulster Landschaften Sommer 2015

Die Sommerferien sind wie im Fluge vergangen, trotzdem ausgeblieben irischen Sommer, konnte ich ein paar wunderschöne Fotografien aus Magie und Schönheit von Ulster einfangen, die gerne mit euch teilen möchte. 

Ballintoy Hafen kurz nach Sonnenaufgang


Aufgenommen auf der Straße vom Binevenagh nach unten auf den Downhill Beach - einer meiner Lieblingsplätze in Nordirland.

Blick nach Westen in Richtung Downhill Beach Mussendun Temple

Ein schöner Tag im August in Annalong, Co Down

Ballintoy Harbour auf der Causeway Coast, Co. Antrim

Carrick a rede rope bridge Giants Causeway

Dieses Gebäude in Portbraddan, Co Antrim ist die kleinste Kirche in Irland. Sie wurde 1950 als Kuhstall gebaut.

Schlosspark Stadt Antrim 

Newcastle, County Down

St. Patrick's Cathedral in Armagh

Coney Island Lough Neagh

Montag, 24. August 2015

Homemade Apricot tart and apple crumble cake for a girls meeting (gluten-free)


Heute war bei mir großer Backtag angesagt. Ich habe ein paar liebe Mädels versprochen, beim nächsten treffen Kuchen mit zubringen. Also habe ich mir heute die Haare hochgesteckt, die Ärmel hochgekrempelt und los gelegt. Nach 2 stunden hatte ich ein tolles Ergebnis - Eine Aprikosen Tatre mit einer super leckeren Marzipanfüllung, kann ich euch wirklich nur ans Herz legen nach zubacken! Und ein typisch irischen Apple cumble cake. 

Aprikosentarte


Rezeptangaben für 2 Tarteformen mit ca. 12 cm Durchmesser oder 1 Tarteform mit 24 cm Durchmesser

Für den Teig
100 g Butter
200 g glutenfreies Allzweckmehl
4 g Zucker
2 g Salz
1 Eigelb 
70 g Wasser

Für die Creme
1/2 Vanilleschote
90 g Butter
130 g Marzipan oder Persipan
1 Prise Salz
1 Msp. abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
2 Eigelbe
1 Eiweiß
20 g Zucker
35 g Weizenmehl Type 405

zusätzlich: 
500 g frische Aprikosen
3 EL Aprikosenkonfitüre
etwas Butter und Mehl zum Ausfetten der Form
einige getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken


  • Butter in Würfel schneiden. Mehl, Zucker und Salz mit den Butterstücken in eine Schüssel geben und zu einer krümeligen Masse vermischen. Dann das Eigelb und Wasser untermischen, solange mischen, bis ein Teig entsteht (jedoch nicht kneten). Den Teig in Frischhaltefolie verpacken und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 190 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen. Die Tarteletteförmchen mit 12 cm Durchmesser oder die eine Form mit 24 cm Durchmesser mit Butter ausfetten und mit Mehl abstauben. Den Teig auspacken und auf einer bemehlten Fläche auf 3 mm Stärke ausrollen und in die vorbereiteten Formen legen, am oberen Rand sauer abschneiden. (Übriger Teig kann eingefroren werden.) Den Teig mit Backpapier belegen und darauf die Hülsenfrüchte zum Blindbacken geben. Im vorgeheizten Ofen den Boden ca. 7 Minuten anbacken, dann mit Hilfe des Backpapiers die Hülsenfrüchte wieder entfernen. Die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.
  • Für die Crememasse das Mark der Vanilleschote ausstreichen und mit Butter, Marzipan, Salz und Zitronenschale schaumig schlagen. Nach und nach 2 Eigelbe unterrühren. Das Eiweiß mit Zucker schaumig aufschlagen und unter die Marzipanmasse heben, zuletzt das Mehl untermischen. Masse ca. 1 cm hoch in die vorgebackenen Formen einfüllen mit halbierten frischen Aprikosen belegen und im Ofen bei 190 Grad ca. 25-40 Minuten je nach Größe der Form fertig backen. Nach dem Backen hauchdünn mit aufgekochter Aprikosenkonfitüre bestreichen, auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen.

         Quelle: Hannes Weber

Apfel-Streusel-Kuchen


Für die Streusel
70 g glutenfreies Mehl
¼ Teelöffel Xanthangummi, wenn nicht im Mehl enthalten
1/8 TL Salz
50 g Zucker
70 g brauner Zucker
100 g Glutenfreie Haferflocken
115 g ungesalzene Butter, geschmolzen, abgekühlt

Für den Kuchen
3 Kochäpfel, geschält, entkernt, in dicke Scheiben geschnitten
1 TL gemahlener Zimt
2 EL brauner Zucker
2-3 EL Wasser
280 g glutenfreies Mehl
1 tsp Xanthangummi, wenn nicht im Mehl enthalten
2 TL glutenfreie Backpulver
½ TL Salz
115 g ungesalzene Butter
200 g Zucker
3 Freilandeier, geschlagen
1 TL Vanille-Extrakt
150 ml Milch
Puderzucker

  • Für die Streusel, das Mehl, Xanthan (bei Verwendung), Salz, Zucker, braunem Zucker und Haferflocke in eine Rührschüssel geben und vermengen. Nun die geschmolzene Butter dazu gießen und mit den Fingerspitzen zu Streuseln reiben. Beiseite stellen.
  • Den Backofen auf 180°C / 160°C Umluft / Gas Stufe 4.vorheizen. Eine tiefe 23 cm Kuchenform den Boden mit Antihaft-Backpapier auslegen und ausbuttern.
  • Die Äpfel, Zimt und braunen Zucker mit 2 EL Wasser in eine Pfanne geben und Kochen, bis die Apfelscheiben weich geworden sind, gelegentlich umrühren, wenn nötig, etwas mehr Wasser zufügen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  • Das Mehl, Xanthan (bei Verwendung), Backpulver und Salz in eine Schüssel vermengen. Beiseite stellen.
  • Die Butter in einer Schüssel schaumig rühren, Zucker zufügen, dann das Vanille-Extrakt und die Eier einzeln unterrühren.
  • Nun die trockenen Zutaten abwechselnd mit der Milch in das Butter/Eier-Gemisch rühren. Die gekochten Äpfel unterheben.
  • Den Apfelteig in die vorbereite Form füllen. Streusel gleichmäßig oben drauf verteilen. 
  • Im Ofen für etwa 45 Minuten backen, bis die Streusel ist leicht goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und in der Dose für mindestens 30 Minuten abkühlen. Mit ein wenig Puderzucker bestäuben. 

Sonntag, 23. August 2015

Vegane, vegetarische und glutenfreie Lasagne Rollen


Ich gebe es zu, die Überschrift klingt erstmal erschreckend. Wenn ich früher glutenfrei, eifrei, laktosefrei 
und vegan gelesen habe, hatte ich immer  „garantiert unlecker “ im Kopf. 
Seit ich mich aber mit den ganzen Unverträglichkeiten meines Körpers auseinandersetze, 
beschäftige ich mich immer mehr mit Rezepten, die eben all diese für mich unverträglichen Lebensmittel nicht mehr enthalten.
Dieses tolle Rezept braucht auch keine großartige Soßen-Koch-Aktion dafür. Alles easy und man hat kaum Vorbereitungszeit.

Lasagne Rollen
               
Für 4 personen
Vorbereitung: 15 Minuten
Backzeit: 1 ½ Std



Zutaten
2 ½ EL Olivenöl
2 Zwiebeln, geschält, in dünne Scheiben geschnitten
6 Knoblauchzehen, geschält, gehackt
2 EL Basilikum, gehackt
1 TL feines Meersalz
½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
3 Karotten, geschält, gewürfelt
2 Zucchini, gewürfelt
1 Kopf Brokkoli, Stiele entfernt, Röschen fein gehackt
450 g Ricotta oder Tofu
12  glutenfreie Lasagneblätter
700ml glutenfrei Tomatensauce


  • Den Backofen auf 180°C. / Gas 4. Vorheizen.
  • 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum braten, bis die weich sind.  Die Karotten, Zucchini und Brokkoli zufügen mit Salz und Pfeffer würzen,für weitere 12 Minuten braten,bis die Karotten zart sind. Vollständig abkühlen lassen. Dann die Gemüsemischung in das Tofu-Ricotta-Käse Mischung geben.
  • Die Lasagne in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser kochen, für etwa 10 Minuten, bis sie weich sind. Abtropfen lassen, die Lasagnebnätter mit 1 EL Öl berteufen, damit sie nicht zusammenkleben.
  • Eine Auflaufform mit dem restlichen Öl auspinseln. Ein Drittel der Tomatensauce auf den Boden der Schale gießen. Mit einem Löffel die Gemüsemischung gleichmäßig über jeden Lasagne Blatt verteilen, so dass ein wenig Platz an jedem Ende freiliegt. Jedes Blatt fest zusammen rollen,mit der Nahtseite nach unten in die Auflaufform legen. Restliche Tomatensauce über die Lasagne Rollen gießen.
  • Die Form mit Alufolie abdecken und im Ofen für 55 Minuten backen. Entferne die Folie und für 15 Minuten fertig backen. 

Samstag, 22. August 2015

Oh Sweet Day! Mini Banoffee Pies (glutenfrei)


Freudensnschrei - Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich merke, das ich alle Zutaten für ein Rezept im Haus habe, könnte ich vor Freude schreien.
Bist Du ein Bananen-Fan? Liebst Du Toffee und Sahne? Dann sind diese kleinen Küchlein genau das richtige für dich! Banoffee Pie ist ein englisches Dessert aus Bananen, Sahne und Karamell. Der Clou daran ist unter anderem, dass man keinen Backofen braucht, um ihn zuzubereiten. Man braucht 1-2 Zerstörungswütende Kinder einen Kühlschrank, einen Herd, einen großen Topf und ein Handrührgerät, hier ist das Rezept!

Mini Banoffee Pies

Für 8 Pies

Für den Boden
40 g Butter, geschmolzen
75 g glutenfreie Kekse, zerkleinert

Für den Belag
50 g Butter
50 g Zucker
1 x 397g Dose Karamell
4 kleine Bananen
200 ml Sahne, geschlagen 
25 g dunkle Schokolade

  • Du brauchst acht 7cm Ringe, die auf ein Backblech stellst. 
  • Um den Keksboden zu machen, las deine Kinder ihre Zerstörungswut an den Keksen ausleben, dann mische die zerkleinerten Kekse mit der geschmolzene Butter. Danach Löffel die Keksmischung in die Ringe und drücke mit der Rückseite des Löffels den Keksboden glatt. Beiseite stellen. 
  • Für den Belag,schmelze die Butter in einem Kochtopf dann füge den Zucker dazu und las ihn vollständig auflösen. Nun das Karamell zufügen und rühren, für 1 Minute kochen lassen, dann beiseite stellen, das ganze soll für ein paar Minuten abkühlen. Die Karamell Sauce in die Ringe auf der Oberseite des Biskuitboden verteilen und für ca. 1 Stunde kalt stellen.
  • Die Bananen in Scheiben schneiden und auf die Oberseite des Karamells verteilen, darauf dann die Sahne spritzen. Die Ringe entfernen und mit fein geriebener Schokolade garnieren. 


Wir bleiben in China - Chinesischer Gemüse-Bratreis mit Ei


Weiße, lange Körner, zart-nussiger Duft, locker und körnig: Wunderbar vielseitig, wunderbar gesund, wunderbar schnell!
Gestern gab es bei uns zum Dinner ein Chinesisches Rezept, die Kids lieben es mit Stäbchen zu essen, mich macht es Glücklich, da ich viel Gemüse in die Asia- Gerichte unterjubeln kann, also dachte ich mir so was ähnliches kommt heute nochmal auf den Tisch.  
Der Basmatireis sollte am besten vom Vortag sein, also ein tolles Reste-essen-Rezept, nur so wird der Reis schön knusprig. Du kannst dein Lieblingsgemüse verwenden, ich mag am liebsten Möhren und Chinakohl im Bratreis und die gesalzene Erdnusse geben dem ganzen Gericht den letzten Kick. Zum Schluss noch gequirltes Ei untergemischt - und fertig ist ein schnelles Asia-Gericht!

Chinesischer Gemüse-Bratreis mit Ei

Zutaten für 4 Personen
Vorbereitung: 15 Minuten
Zubereitung: 20 Minuten


Zutaten
200 g Basmatireis
Salz, Pfeffer
300 g Chinakohl
300 g Möhren
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer
2 EL Pflanzenöl
3 Eier
5 EL süß-sauer Sauce 
30 g gesalzene Erdnüsse

  • Reis in Salzwasser ca. 20 Minuten garen. In einem Sieb abgießen und abtropfen lassen.
  • Chinakohl putzen, waschen und in breite Streifen schneiden. Möhren schälen und in dünne Stifte schneiden. 
  • Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer schälen und in hauchfeine Scheibchen schneiden.
  • Öl in einer großen Pfanne oder Wok erhitzen und das Gemüse darin ca. 5 Minuten unter Rühren braten. 
  • Knoblauch und Ingwer zugeben und kurz andünsten. Den Reis zugeben und unter Rühren heiß werden lassen.
  • Eier und 5 EL "Asia süß-sauer" verquillen und über die Reis-Gemüse-Mischung gießen. Die Eier stocken lassen, dabei ständig weiterrühren. Bratreis mit Salz und Pfeffer herzhaft abschmecken.
  • Erdnusskerne grob hacken, nach Belieben in einer beschichteten Pfanne ohne Fettzugabe goldgelb rösten und über den Bratreis streuen. Etwas "Asia süß-sauer" Sauce dazu reichen.


Freitag, 21. August 2015

Ameisen im Baum - Chinesische Glasnudeln mit Hackfleisch


Keine Angst, die Ameisen bleiben in ihrem Bau.
Die Hauptzutaten dieses Gerichts ist Hackfleisch und jede Menge Glasnudeln. Da die winzigen dunklen Hackfleisch-Stückchen wie kleine Ameisen und die Glasnudeln wie Baumäste aussehen, gaben Chinesen – mit ihrer außergewöhnlichen Phantasie – diesem Gericht den extravaganten Namen.

Ein einfach zuzubereitendes, Wok-Gericht, scharf, süß und würzig, vereint zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis.
Ich hoffe Du kannst den Ausflug auf den anderen Kontinent genauso genießen wie wir! 

Chinesische Glasnudeln mit Hackfleisch 

Zutaten für 4 Portionen

Zutaten:
400 g Glasnudeln
1 rote Paprika
2 Frühlingszwiebeln
500 g Hackfleisch
2 Karotte
2 cm Ingwer
2 El Reiswein
1-2 TL Doubanjiang (Sojabohnenpaste)
1 EL Sesamöl
100 ml Brühe (Gemüse oder Fleischbrühe)
Prise Zucker

  • Die Glasnudeln in warmen Wasser eine Weile einweichen lassen, bis sie weich sind.
  • Karotten, Paprika, Frühlingszwiebeln und Ingwer in kleine Würfel schneiden.
  • Die Sojabohnenpaste mit Öl auf leichter Hitze  unter ständigem rühren braten, damit nichts anklebt. Wenn das Öl rötlich geworden ist, ist es fertig.
  • Hackfleisch hinzufügen, kurz kochen, danach eine Prise Zucker, Karotten, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Reiswein dazu geben.
  • Etwas Brühe hinzugeben und dann die Glasnudeln hinzufügen.
  • Wenn die Brühe fast verdampft ist, Paprika dazu geben und umrühren. Zum Schluss noch etwas , Sesamöl dazu geben und fertig. 


Mittwoch, 19. August 2015

Glutenfreie Ravioli mit Flusskrebs-Ricotta-Füllung und Safranschaum


Gestern habe ich euch ein Grundrezept für ein glutenfreie Nudelnteig vorgestellt, ich war vom Ergebnis sehr überzeugt, dass ich auch gleich damit gedroht habe noch viele Variationen  mit Füllungen aus diesem Nudelteig zu veröffentlichen. Hier kommt der erste leckere Teil. 
Selbstgemachte Ravioli mit Flusskrebs-Ricotta-Füllung, dazu ein Safranschäumchen, fein abgeschmeckt mit Zitrone und Orange. Das Aroma der Ravioli ist sehr fein und total lecker!! 
Und weil ich meine Inspiration ja nicht verleugnen will, das Rezept basiert auf Manfred Winkler. 

Glutenfreie Ravioli mit Flusskrebs-Ricotta-Füllung und Safranschaum

Zutaten für zwei Personen

Für den Ravioli Teig:
Rezept hier: Glutenfreier Nudelteig


Für die Ravioli-Füllung:
150 g Flusskrebsfleisch
50 g rote Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 EL Öl
3 EL Ricotta
1 Bund Petersilie
1 Zweig Rosmarin
1 Bund Kerbel
Salz, aus der Mühle
schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Für den Safranschaum:
1 Zitrone
1 Orange
100 ml Sahne
150 ml Fischfond
0,05 g Safran
Salz, aus der Mühle
schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

  • In einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.
  • In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Den Rosmarin, den Kerbel und die Petersilie gründlich waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Kräuter sehr fein hacken. Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden. 
  • Das Krebsfleisch in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Den Teig mit dem Nudelholz oder der Nudelmaschine zwei bis drei Millimeter ausrollen und mit einem Teigrädchen in fünf Zentimeter runde Form schneiden. Auf die Mitte des Teig jeweils einen Esslöffel Füllung  geben. Die Ränder mit dem Eiweiß bestreichen und mit der zweiten Hälfte des Teig belegen. Die Ränder mit einer Gabel festdrücken.
  • Die Ravioli im erhitzten Salzwasser zehn bis zwölf Minuten garen. Anschließend die Ravioli abseihen.
  • Für den Safranschaum die Zitrone halbieren und auspressen. Die Schale der Orange abreiben. In einem kleinen hohen Topf den Fischfond, den Safran und die Sahne erwärmen. Mit dem Zitronensaft, dem Orangenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Pürierstab schaumig schlagen.
  • Die Ravioli auf Tellern anrichten und mit dem Safranschaum übergießen und servieren. 

Dienstag, 18. August 2015

Variationsmöglichkeiten - Glutenfreier Nudelteig


Ich hätte nicht gedacht, wie einfach Nudeln eigentlich selbst zu machen sind. Ganz sicher werde ich hier im Laufe der Zeit noch einige Rezepte für glutenfreie Nudeln veröffentlichen, denn gerade hier liegt einfach eine unendliche Variationsmöglichkeit vor, mit leckeren Füllungen zu versehen und ihnen eigene Formen zu verpassen. Klassische Ravioli oder Tortellini sind daher nur der Anfang zu einer großen Welt geschmacklicher Vielfalt und Raffinesse…
Also - ran ans Nudelholz! Probiert es doch einfach mal selbst aus!! 

Glutenfreier Nudelteig

Zubereitung: 45 Minuten

Zutaten für 4 Personen
150 g glutenfreies weißes Reismehl, plus extra zum Bestäuben
50 g Kartoffelstärke
1 EL Maismehl
2 TL Xanthangummi
¼ TL feines Meersalz
3 große Freilandeier
1 EL Olivenöl extra vergine



  • Alle trocken Zutaten in eine Schüssel geben, kurz vermischen. In einer separaten Schüssel die Eier und das Öl verquillen und unter das Mehl-Gemisch mischen, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig 30 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lasen.
  • Den Teig in vier Teile teilen. Auf einer mit Kartoffel- oder Maisstärke bemehlten Arbeitsfläche ein teil Teig schön dünn in Form eines Rechteck ausrollen, danach mit einem scharfen Messer den Teig der Länge  nach in 1 1/2 cm Streifen schneiden. 
  • Die Tagliatelle auf ein leicht bemehltes Brett legen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken, damit sie nicht austrocknen, dann mit dem restlichen Teig weiter machen. 
  • Die Tagliatelle-Nudeln in einem Topf mit kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten kochen oder bis sie al dente sind.

Tipp: Aus diesem Teigrezept kannst Du auch Maultaschen, Lasagneplatten oder Ravioli herstellen.

Quelle: Jemie Oliver

Montag, 17. August 2015

Ofengeröstete Tomaten Tarte mit Schafskäse


Durch das Karamellisieren der Tomaten werden diese erst richtig aromatisch. Gebacken aus einem knusprigem Mürbeteig und einer Ziegenfrischkäsefüllung entfalten sich die Aromen und bringen ein Stück Dolce Vita direkt auf den Teller. 

Geröstete Tomaten Tarte

Zutaten für 6 Personen 
30 Minuten Vorbereitung und 20 Minuten Backzeit
331 Kalorien / Portion 

Zutaten 
500 g Kirschtomaten 
1 EL Olivenöl extra vergine
2-3 Zehen Knoblauch 
200 g Ziegenkäse , Weich 
Bündel von frischem Basilikum
1 EL Olivenöl
Grobes Meersalz, Pfeffer 
1x fertigen glutenfreien Mürbeteig 

Gewürz 
3 EL Balsamico-Glasur 


  • Den Backofen auf 170ºC (150ºC Umluft) vorheizen. Die Tomaten waschen, in einen Bräter legen, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Für 20 Minuten braten.  Bis auf Raumtemperatur abkühlen lassen. 
  • Den  Mürbeteig in eine Tart-Form drücken auch in den Ecken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen mit Backpapier abdecken und mit Backbohnen belegen (Blindbacken). Für 10 Minuten bei gleicher Temperatur backen, er soll aber keine Farbe annehmen. Bohnen und Backpapier entfernen und zurück in den Ofen für 2 Minuten bis die Basis knusprig ist. 
  • Inzwischen die Hälfte der Basilikumblätter grob hacken (die Restlichen Blätter sind um die Torte zu verzieren) und mit dem Ziegenkäse und Olivenöl mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse auf dem fertigen  Mürbeteigboden verteilen. 
  • Die Tomaten in einer Schicht auf den Ziegenkäse verteilen. Mit Balsamico-Glasur beträufeln, Meersalz darüber streuen und mit zerrissenen Basilikumblättern dekorieren.
     Das Rezept habe ich leicht angepasst von Tesco realfood

Sonntag, 16. August 2015

So unwiderstehlich - Mini Orange Meringue Pie (glutenfrei)


Ein flockiger Butter-Tortenboden mit einer leicht bitteren Orangencreme gefüllt und mit einem süßen flauschigen Baiser gekrönt. So unwiderstehlich!!
Diese kleinen Küchlein sind leicht und schnell zu machen, den Teig und auch die Orangencreme habe ich schon ein Tag zuvor zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt. Ich musste mich am nächsten Tag nur noch um das Italienische Baiser kümmern. Wenn du keine Zeit hast um ein Baiser zu machen, dann kannst Du auch einfach Schlagsahne verwenden. 
Was soll ich noch sagen, klein und fein, aber gefährlich lecker!!

Mini Orange Meringue Pie

Zutaten für 4-6 Mini Tarteförmchen oder für eine 23 cm Tarteform

Schritt 1
Für den Madelteigboden:
200 g glutenfreies Allzweck-Mehl
100 g Butter
2 EL Zucker
30 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
1 ganzes Ei 

Für den Mandelteigboden:
Mehl, Zucker, Mandeln und Salz in eine Schüssel geben.

Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit den Fingerspitzen in das Mehlgemisch einarbeiten. Nun das Ei zufügen und gut kneten.
Den Teig zur einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Für 1/2 Stunde kalt stellen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 4-6 Mini Tarteförmchen ausbuttern und beiseite stellen.

Den Teig zwischen zwei Lagen Pergamentpapier oder Frischhaltefolie ausrollen.
Den Boden und den Rand des Minitartförmchen mit dem Teig auslegen,
mit einer Gabel den Teigboden mehrmals einstechen, mit Backpapier und Backerbsen belegen (Blindbacken).

Die Mini Tarteböden im vorgeheizten Ofen für 30 Minuten backen. Nach Zehn Minuten Backzeit, das Papier und Backerbesen entfernen.
Aus dem Ofen nehmen und beiseite stellen.

Schritt 2
Für die Orangencreme:
Saft und Schale von 3 Bio-Orangen
4 Eier
200 g Zucker
100 g Butter

Die Zitronencreme:
Die orangen Waschen, schale mit einer feinen Reibe abreiben. Den Saft auspressen.
Orangenabrieb mit Zucker verrühren und 5 Minuten ziehen lassen, danach den Orangensaft zufügen.
Nun die Eier mit einem Handmixer unter den Orangensaft-Gemisch rühren.

Das Eier-Orangen-Gemisch in einen Topf gießen und auf kleiner Flamme eindicken, dabei ständig rühren. Es dauert etwa 15 Minuten.

Wenn die Orangencreme verdickt, reduziere die Temperatur und füge die Butter in kleine Stücke nacheinander hinzu, dabei immer rühren.
Mit Plastikfolie abdecken und kalt stellen.
Die Orangencreme kann auch am Tag zuvor gemacht werden.


Schritt 3
Für das Baiser:
2 Eiweiß
150 g Puderzucker
50 ml Wasser

Das Baiser:
In einem Topf das Wasser mit dem Zucker für 5 Minuten kochen. Der Sirup sollte etwa 120°C erreichen.

Unterdessen schlage das Eiweiß steif. Wenn der Sirup fertig ist, gieße es sehr langsam über das steif geschlagene Eiweiß.
5 Minuten weiter schlagen bis das Baiser abgekühlt ist. Das Baiser sollte jetzt steif und glänzend aussehen.

Schritt 4
Fertigstellung der Törtchen:
Verbreite die Orangencreme über den Boden der Törtchen, mit einem Spachtel glatt streichen.

Das Baiser in einen Spritzbeutel mit einem Sternchen Spitze füllen und oben auf den Törtchen kleine Tuts spritzen.

Die Spitzen des Baiser mit einem kleinen creme-Brulee Brenner oder ganz kurz unter dem Grill leicht brennen.
Bis zum Servieren kalt stellen.

Samstag, 15. August 2015

Heimatliebe - Kerschemischel oder Kirschenmischel mit Hausgemachte Vanille-Sauce (glutenfrei)


Heute möchte ich euch auf eine Reise in meine ehemaligen Heimat nach Südhessen mitnehmen. Passend
dazu gibt es eines meiner Lieblingsrezepte: Kerschemischel - Kirschenmichel besteht im Wesentlichen aus altbackenen Brötchen oder Brot, die gemeinsam mit Butter, Milch, Ei und Zucker zu einer Teigmischung verarbeitet werden. Der Teig wird unter die Süßkirschen oder auch Sauerkirschen untergehoben und als Auflauf im Ofen gebacken. Meine Version ist natürlich gutenfrei und wird mit gemahlenen Mandeln gemacht, gibt dem ganzen geschmacklich keinen Abbruch!!
Somit habe ich mir mit einem Stück Kerschemischel  die Heimat auf den Teller geholt, ohne viel Schnickschnack aber mit ganz viel Heimatliebe.  
  
Kerschemischel oder Kirschenmischel 







Zutaten für vier bis sechs Personen:
1 kg frische Kirschen (helle oder dunkle Herzkirschen, auch Sauerkirschen oder
Schattenmorellen; man kann auch eingemachte Kirschen verwenden)
2 cl Kirschwasser (nach Geschmack)
125 g Butter
4 Eigelbe
120 g Zucker
1 EL Vanillezucker
je 1 Msp gemahlener Zimt und Muskatblüte
150 g gemahlene Mandeln
4 Eiweiße
1 Prise Salz
Butter und Semmelbrösel für die Form






  • Die Kirschen entsteinen, in einer Schüssel mit dem Kirschwasser beträufeln und marinieren.
  • Die zimmerwarme Butter mit dem Rührbesen der Küchenmaschine oder des Handrührers dick und schaumig schlagen. Nach und nach die Eigelbe und den Zucker zufügen und einarbeiten. Den Vanillezucker, die Gewürze und am Ende die Mandeln hinzugeben.
  • Die Eiweiße mit der Salzprise dick und cremig schlagen, behutsam unter die Mandelmasse ziehen. Schließlich auch die Kirschen mitsamt ihrem Saft unterheben. In eine flache, ausgebutterte, und mit Semmelbröseln ausgestreute Auflaufform füllen.
  • Bei 160 Grad Celsius Heißluft (180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze) etwa 45 Minuten lang backen, bis das Gratin goldbraun und aufgegangen ist.






Hausgemachte Vanille-Sauce


Zutaten für die Vanille-Sauce:
200 ml Milch
200 ml Sahne
Vanillemark aus 2 Vanilleschoten
Prise Salz
Zucker nach Geschmack
1 Teelöffel Speisestärke
4 Eigelbe

  • Die Sahne zusammen mit der Milch, Vanillemark samt Vanilleschoten, etwas Zucker und einer Prise Salz aufkochen und zur Seite stellen. Nach 5 Minuten die Vanilleschoten entnehmen.
  • Die Eigelbe mit Zucker schaumig dick aufschlagen. Dann die Speisestärke gründlich unterrühren. Jetzt die noch warme Sahne-Milch-Mischung unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen hinzufügen.
  • Die Masse in einen geeigneten Topf füllen und vorsichtig bei kleiner Hitze, unter ständigem Rühren anziehen lassen. Vorsichtig, die Sauce darf nicht mehr kochen. Bis zur weiteren Verwendung warm stellen.
Das Rezept für der Vanille-Sauce kommt von Stuttgartcooking, vielen Dank dafür!