Sonntag, 4. Dezember 2016

Die leckere Ente - Gressingham Entenbeine mit Orange und Sternanis


Der Name Gressingham steht für hochqualitative Enten und ist eine einzigartige Kreuzung aus der wilden Mallard und der Pekingente. Das Ergebnis: reichhaltiges, zartes und schmackhaftes Fleisch, einen geringen Fettanteil und einen vollen Wildgeschmack. Die Aufzucht befolgt strikte Qualitätsregeln für hohe Qualität: sogenannte Methode eine "integrated farming system", integrierte Aufzuchtssystem. Mehr zum Thema HIER

Quelle: Gressingham

Es fing damit an, dass ich mir Gedanken über das diesjährige Weihnachtsmenü machte und es sei doch eigentlich ganz lecker dieses mal statt Ganz eine Ente auf den Tisch zu bringen (gab's bei uns noch nie). Und beim letzten Einkauf sprangen mir die Gressingham Entenbeine ins Auge. Warum nicht schon mal an den Beinen testen wie so eine Ente überhaupt schmeckt!?  
Außerdem - Entenbeine, die müssten doch auch gut zu meinem Rotkrautkopf passen, den ich noch Zuhause hatte. 

Fazit: Das Essen war ausgezeichnet ententauglich und eine ganze Ente für die Festtage schon vorbestellt :)) In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine schöne Adventszeit und einen friedlichen 2. Adventsonntag.

Gressingham Entenbeine mit Orange und Sternanis

Zutaten für 4 Personen
Marinierungszeit 2 Tage 

Zutaten zum Marinieren
4 Entenbeine
10 Pepperberries (siehe Hinweis*) oder ganze schwarze Pfefferkörner
6 Sterne Anis, gebrochen
½ orange, Schale 
60 ml trockener Weißwein
10 Knoblauchzehen, ungeschält
  • Entenbeine in eine große Schüssel geben. Mit einem ½ TL Salz, Pfefferbeeren, Sternanis und Orangenschale die Entenbeine einmassieren. Den Wein und Knoblauch dazu geben, abdecken und für 2 Tage in den Kühlschrank stellen. Die Entebeine bis zu dreimal drehen, um sicherzustellen, dass sie gleichmäßig marinieren. 

Entenbeine geschmort mit Rotwein
Zutaten
1 EL Enten-oder Butterschmalz 
2 Zwiebeln
1 Karotte
1/8 Knollensellerie
300 ml trockener Rotwein
300 ml Geflügelbrühe
etwas Speisestärke zum Binden
Salz &  frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1–2 EL Cranbeery-oder Zwetschgenmarmelade

  • Die Zwiebeln, die Karotte und den Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden. 
  • Die Entenkeulen beidseitig pfeffern. 1 EL Schmalz in einem Bräter erhitzen und die Entenbeine darin von allen Seiten leicht braun anbraten. Die angebratenen Entenbeine aus dem Bräter nehmen. 
  • Die Zwiebel-, Karotten- und Selleriewürfel in dem heißen Bratensatz anbraten, mit dem Rotwein ablöschen. Anschließend mit der Geflügelbrühe auffüllen und aufkochen.  
  • Entenbeine hinzu geben, den Bräter mit einem Deckel abdecken und im vorgeheizten Oven auf 140°C (Umluft) 1 ½ Stunden weich schmoren. Dann die Entenbeine aus dem Schmorsud nehmen und auf einem Teller warm halten. 
  • Den Bräter auf den Herd stellen, den Schmorsud aufkochen und auf die gewünschte Konsistenz einköcheln. Dann den Sud durch ein feines Sieb passieren und mit der in etwas kaltem Wasser angerührten Speisestärke leicht cremig binden. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Marmelade  abrunden.
Hinweis* Der in Australien heimische "Pfeffer" Pepperberries/Pfefferbeeren bietet ein "buschiges" Aroma, dass erst süßlich und dann scharf pfeffrig wird, aber nicht sehr lang anhält. Tasmanischer Pfeffer ist nicht nur etwas für Australische Spezialitäten wie Emu Hamburger und Kangaroo- Steaks. Fleischstücke mit Pfeffer und Öl marinieren und kurz braten oder grillen. Sehr zu empfehlen für: eintopfartige Gerichte, zu Hülsenfrüchten, Kürbis, in Saucen und Butter oder zu Pasta, Rind und Wildfleisch.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen